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Gefährliche S4-Kopie: Chinesisches Handy Star N9500 ab Werk mit Spähsoftware verseucht

Wer beim Kauf eines Smartphone Geld sparen will, der hat die Möglichkeit, zu einem sogenannten “Chinahandy” greifen. Doch der Import von günstigen Geräten kann auch gefährlich sein. Wie aktuell bekannt wurde, ist die Firmware des beliebten Star N9500 mit einem Trojaner verseucht.

Nicht nur in China ist das Star N9500 beliebt. Verständlich: Es ähnelt dem Samsung S4, der Verkausfpreis fällt auch hierzulande günstig aus (rund 130 bis 150 Euro) und technisch bietet es eine gute Leistung. Doch dahinter verbirgt sich ein gefährliches Schnäppchen. Wie verschiedene Magazine berichten, darunter Computer Bild und heise.de, ist das Handy ab Werk mit Schadsoftware ausgestattet.

Laut den Sicherheits-Experten von G Data kann ein fest installierter Trojaner namens “Uupay.D” die Nutzer des “Chinahandys” ausspähen. So ist es beispielweise möglich, aus der Ferne das Mikrofon einzuschalten, Gespräche aufzunehmen und persönliche Daten zu kopieren. Zudem lassen sich Sicherheitsmechanismen wie mTans auslesen oder den Nutzer mit Premium-SMS abzocken.

Es wird vermutet, der günstige Preis des N9500 liege darin begründet, da der Hersteller durch den Verkauf der ergaunerten User-Daten die geringen Produktionskosten des Handys refinanziert.

Die Schadsoftware lässt sich nach Angaben von G Data nur sehr schwer entfernen. Deswegen raten Importhändler nun ausdrücklich vom Kauf der billigen, aber gefährlichen S4-Kopie ab. Besitzern des Star N9500 wird geraten, das Smartphone nicht mehr zu benutzen.