Oha, das ist eine starke Nachricht. Das französische Studio Gameloft, spezialisiert auf Mobil-Titel, will künftig nur noch im Free2Play-Segment arbeiten. Wie kommt’s?
Gameloft ist seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten bekannt. Zunächst kreierten die Franzosen noch Java-Games für Tastenhandys, zogen sich dann auf den Nintendo DS zurück und schmeißen seit vielen, vielen Jahren ein erfolgreiches Mobilspiel nach dem anderen auf den Markt. Bislang fuhr man dahingehend zweigleisig. Neben bewährten Free2Play-Titeln, in denen Spieler durch Geld diverse Boni erhalten, waren es die Premium-Spiele, die viele Fans fanden.
Stellvertretend erwähnt sein sollen die Modern Combat– und N.O.V.A.-Reihen, die das technische und spielerische Niveau von Hardcore-Titeln auf Android-Geräten stets auf ein neues Level hoben.
Die Abkehr von diesem Zweig ist etwas kurios und wurde auch auf eigentümliche Art kommuniziert. Statt einer ordentlichen Presseaussendung gab es lediglich Antworten auf Tweets, in denen die neue Unternehmensausrichtung kommuniziert wurde. Folgerichtig scheint es zumindest dahingehend zu sein, dass Free2Play-Spiele in Deutschland mit den höchsten Gewinn generieren. Es bleibt zu hoffen, dass Gameloft vom Standard-Bezahlmodell anbietet und nicht nur InGame-Käufe der Art „Zahle 5 Euro und warte nicht länger“ anbietet, sondern Grundversionen ihrer Premium-Titel zum kostenlosen Download bereithält, die dann für ein paar Euro zur Vollversion geupgradet werden können. Ob Free2Play auf Dauer Gameloft nützt oder nicht eher schadet… dies wird sich zeigen.
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