In Europa will Fujitsu bald mit einem einfach zu benutzenden Senioren-Smartphone auf sich aufmerksam machen.
Klar, mobiler Komfort soll nicht Privileg der Jungen bleiben. Dafür ist die Zielgruppe der Silver Mobile Surfer viel zu groß. Bewusst hat sich das Unternehmen auf sie verlegt, weil der Markt für jüngere Nutzer von Apple und Samsung dominiert wird. Für ein Android-Telefon mit leicht zu lesenden Displays, höheren Schriftgrößen und höherer Lautstärke sieht Masami Yamamoto, Präsident von Fujitsu, aber durchaus einen Markt.
Deswegen plane man, wie Yamamoto im Interview bekräftigte, den Launch der Raku-Raku-Smartphones in Europa und den USA. In Japan ist das Raku Raku Smartphone bereits seit August auf dem Markt. Als Basis des Betriebssystems dient Android 4.0 (Ice Cream Sandwich).
Mit anderen Modellen plant Fujitsu jedoch nicht den Schritt nach Übersee, einfach, weil der Marketing-Aufwand zu groß wäre. “Anders als zum Beispiel Samsung können wir keine großen Summen für das Marketing einer Marke ausgeben”, sagte Yamamoto. Samsung soll allein im Jahr 2012 vier Milliarden US-Dollar für Werbung ausgegeben haben. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sagte Yamamoto nichts. (via)