PINs eingeben oder kurz den Daumen auflegen, um das Smartphone zu entsperren? Pah! Fujitsu schaut euch dazu einfach tief in die Augen.
Auf dem Mobile World Congress 2015 in Barcelona hat das Technologieunternehmen Fujitsu eine neue Möglichkeit vorgestellt, Smartphones zu entsperren. Statt den Daumen aufzulegen oder ein Muster bzw. eine PIN einzugeben, scannt ein neuer Sensor die Iris eures Augapfels, also jenen einzigartigen Bereich rund um eure Pupille. Eine Infrarot-LED beleuchtet das Auge, während eine Infrarot-Kamera das Auge erfasst und mit den im Smartphone hinterlegten Nutzerdaten abgleicht.

So funktioniert der Scan. (Bild: Fujitsu)
Der in Barcelona vorgestellte Prototyp benötigt nur eine Sekunde, um euch zu erkennen und das Telefon freizuschalten. Nachteil: Noch ist das Gerät nicht in das Gehäuse integriert, was aber das Ziel der Fujitsu-Entwickler ist. Einsatzmöglichkeiten sind nicht zwangsläufig Smartphones, vielmehr möchte Fujitsu den Iris-Scan nutzen, um Sicherheitslösungen für Unternehmen anzubieten und Cloud-Dienste von der noch immer recht unsicheren Passworteingabe zu befreien.
Im nächsten Geschäftsjahr, das bis März 2016 geht, möchte Fujitsu die Technologie zur Marktreife weiterentwickeln und kommerziell anbieten.
(Quelle: Fujitsu)