Blumen blühen, Bäume zeigen sich in vollstem Grün, überall zwitschern Vögel – keine Frage, es ist Frühling. Zeit, das Liebesleben in Schwung zu bringen. Wer zu schüchtern ist, um jemanden anzusprechen, findet mit diesen fünf Android-Apps und Liebesportalen eine Lösung!
1. LoveScout24 – der Klassiker
Einstmals als FriendScout24 bekannt, ist das Portal nach wie vor eine der besten Flirtmaschinen, mit über 17 Jahren Erfahrung im Verkuppeln. Seit einigen Jahren wird nicht nur über lovescout24.de geflirtet, sondern auch über die App gleichen Namens, die im Google Play Store kostenfrei heruntergeladen werden kann. LoveScout24 scannt nicht nur die unmittelbare Umgebung, die Suche kann bis nach Österreich oder der Schweiz ausgedehnt werden. Es ist unklar, wo der oder die Richtige gerade wohnt.
Der normale Zugang ist kostenfrei, ein Premium-Abo wird nur dann fällig, wenn mehr als 20 Nachrichten gespeichert und die vielen Extrafunktionen genutzt werden sollen. Darunter gehört nun auch der GIF-Versand und die Einbettung von Musik in Nachrichten. Das Geschäft mit der Liebe ist hier aber noch moderat – ein längerfristiges Abonnement wird nämlich nicht abgeschlossen. FriendScout24 gibt es als Free-Version im Google Play Store, die über InApp-Käufe erweitert werden kann.
2. Die besten (auch unbekannteren) Dating-Apps finden
Nicht alle Apps und Portale können hier aufgeführt werden – ElitePartner, Lovoo oder Badoo werden vorerst ausgeklammert. Deshalb wird single.info empfohlen, eine noch recht neue, aber schicke Seite im Netz. Vorteilhaft ist: single.info bietet Schnellinfos zu Funktionen der jeweiligen Anbieter in den Kategorien Partnervermittlungen, Singlebörsen oder Casual-Dating, schlüsselt auf, ob der Dienst über eine browserbasierte Applikation oder App gestartet wird und welche Art von Singles sich dort überhaupt tummelt.
Natürlich bietet eine Dating-Plattform Möglichkeiten, andere einsame Herzen zu finden. Aber nur ein Profil auszufüllen, zwei-drei hübsche Fotos hochzuladen – damit ist es nicht getan. Ein wenig Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und eine dicke Haut (wegen Abweisungen, die es auch geben kann) sind ein Muss im virtuellen Umgang miteinander. Und ob eine virtuelle Bekanntschaft in der Wirklichkeit Bestand hat, hängt ebenfalls von den Nutzern (und dem Partner/der Partnerin) ab. Ratgeber auf single.info zur Herstellung des Erstkontakts, den perfekten Steckbrief oder – uiuiui – die Planung eines Seitensprung-Abenteuers.
Die vollkommen kostenfreie Seite mit vielen Infos findet sich hinter diesem Link.
3. Tinder – „Hot or Not“ für Eilige
Jemanden zu „tindern“ hat es bis in den alltäglichen Sprachgebrauch geschafft. Eigentlich ganz simpel: Die App präsentiert Bilder von Singes, und die Nutzer geben an, ob die gezeigte Person gefällt. Gibt es eine Übereinstimmung mit dem Herzblatt, wird dies angezeigt und der heiße Flirt kann beginnen. Tinder ist mit vielen Funktionen kostenlos – eine gute Sache. Tinder hat sich seit Jahren kaum weiterentwicklet, denn das grundlegende Konzept funktioniert bestens. Neu sind Tinder Social zum Planen von Ausgeh-Abenden und ein spezieller blauer Stern – wird dieser angeklickt, signalisiert dies dem Match, dass ein Kennenlernen unbedingt gewünscht ist!
Die Extrafunktionen gegen Aufpreis sind insbesondere für Ungeduldige eine Überlegung wert: Eine zweite Chance „schmuggelt“ den Nutzer im Falle eines Ablehnens erneut in den Bilderstapel anderer Tinder-Nutzer und einmal pro Woche wird das Profil für 30 Minuten zum Top-Profil der Umgebung hochgestuft, sodass niemand daran vorbeikommt. Generell wird nach wie vor ein Facebook-Account benötigt, und Singles können nicht vorab gefiltert werden – zwei fette Negativaspekte einer ansonsten prima App.
4. eHarmony – bekannt aus Film, offiziell aber nicht Deutschland
Chapeau, eHarmony! Vor vielen Jahren schaffte es die App und das dazugehörige Portal in den Opener des grandiosen Hollywood-Streifen Das erstaunliche Leben des Walter Mitty. Es wird nicht angenommen, dass nur „Todd“ das Portal leitet, dennoch gilt die US-amerikanische App als besonders sympathisch.
Das Original – dem eDating der Samwer-Brüder/Rocket Internet nacheifert – ist bis heute offiziell nicht dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt worden, trotzdem finden sich hunderte Singles aus deutschsprachigen Landen auf dem Portal – wer sich heir anmeldet, der meint es zumindest ernst. Die App ist auch in diesem Fall komplett gratis, ein Abonnement erhöht die Anzahl der Funktionen aber deutlich! So können Fotos, die das umworbene Gegenüber likt, eingesehen werden; statt durch geführte Gespräche geleitet zu werden, kann als Abonnement frei geschrieben werden, und es ist auch sichtbar, von wem das Profil angesehen wurde.
5. Secret.de – Seitensprung gesucht?
Wenn Frühlingsgefühle etwas Anderes sind als das Suchen nach einem dauerhaften Partner? Fein, die Seite secret.de bietet als Web-Service statt Blümchentalk und seichter Gespräche die volle Bandbreite an sexuellen Abenteuern und Eskapaden. Wer möchte, kann sein Profilbild mit einer Maske anonymisieren, eine Erotik-Galerie mit eigenen Bildern einrichten oder Specials zu eigenen Vorlieben durchforsten.

Seicht und sanft? Pah! Secret.de richtet sich an ein deutlich erwachseneres Publikum. (Screenshot: N-Droid.de)
Wo viele Apps (siehe oben) bei allem eine rigorose Bezahlschranke einziehen, wird mit secret.de nur für tatsächlich in Anspruch genommene Dienste gezahlt. Doch die App ist nur der Anfang und Teil eines interessanten Netzwerks, – Ratgeber zu sexuellen Themen, zum Dirty Talk oder einfach zur erneuten Findung des Selbstwertgefühls – all das ist hinter diesem Link auch im Browser zu finden. Eine Android-App existiert leider nicht mehr.
(Aufmacher via Pexels.com)
