Ähnlich wie Touch ID bei Apples iPhone soll er funktionieren, der FIDO-Fingerabdrucksensor, lässt FIDO Allience Präsident Michael Barrett verlauten.
Beim iPhone dient der Sensor dem Sperren und Entsperren des Handys sowie der User-Authentifizierung und ersetzt somit die lästige Passworteingabe. FIDO steht nun vor der Herausfoderung, seinen biometrischen Sensor für viele Hersteller von Android-Devices nutzbar zu machen.
Außerdem heißt es, Webseiten-Inhaber wie Banken oder Musik-Dienste für die Unterstützung des FIDO-Sensors zu begeistern, da es zum Ersetzen der Passworteingabe auf deren Seiten durch eine Authentifizierung durch Fingerabdruck nötig ist, für deren Software die gespeicherten Daten auf dem Sicherheitschip eines PCs oder des Fingerabdruck-Sensors auf dem Android-Phone lesbar zu machen.
Wirklich sicher oder reine Effekthascherei?
Fraglich ist, wie sicher der Einsatz dieser Technik auf dem Handy wirklich ist. Fingerabdruck-Sensoren sind ja grundsätzlich nichts wirklich Neues und standen in der Vergangenheit immer mal wieder in der Kritik. Sogar das Motorola ATRIX hatte sogar schon einen zu bieten. In sechs Monaten soll die Entwicklung des FIDO-Sensors laut Barrett so weit sein, dass Android-Phones verschiedener Hersteller mit diesem Feature auf den Markt kommen könnten.
Würdet Ihr Euch ein Handy mit Fingerabdruck-Sensor wünschen – und wenn ja, welche Funktionen sollte der Sensor übernehmen?