Gut möglich, dass es so schnell keine CyanogenMod-Version für das Samsung Galaxy S 4 geben wird.
Ende April will Samsung sein neues Flaggschiff in die offiziellen Verkaufskanäle schieben. Vorbestellen kann man es schon jetzt für meist rund 649 Euro. Für alle, die mit dem Kauf des Geräts liebäugeln und anschließend eine Custom-Rom flashen möchten, könnte dies hier jedoch die Begeisterung dämpfen: Einige Mitglieder des Cyanogen-Teams, die intern für die Samsung-Entwicklung zuständig sind, haben angedeutet, vorerst nicht für das Gerät entwickeln zu wollen, wie androidcentral berichtet. Grund: zu viel Aufwand.
XpLoDWilD vom Team Hacksung schreibt im xda-Forum: “Nobody at Team Hacksung (the team behind Galaxy S2, Note, S3, Note2, G Tabs… official CM ports) plans to buy it, neither develop for it. There are two variants which will be a pain to maintain, [and] the bugs we have on the S3 will probably be there on S4, too (camera), and we all know Samsung ability to release sources while staying in line with mainline. Yes Qualcomm releases sources, but Exynos sources we had were far from [working on] actual Galaxy products. I’m pretty sure the same will happen for this one. That’s a uniform “no” from us.”
Es wird sicherlich vom Verkaufserfolg des Galaxy S 4 und dem Druck der Community abhängen, ob hier das letzte Wort bereits gesprochen ist – von anderen alternativen Custom-Roms einmal abgesehen. Allerdings könnte es im Falle der CyanogenMod etwas länger dauern, bis es eine CM für Samsungs neues Flaggschiff geben wird.
Update: Steve Kondik hat sich zu der Angelegenheit zu Wort gemeldet und betont, dass das Posting von Team Hacksung nicht stellvertretend für das gesamte Cyanogen-Team zu verstehen sei. Zudem veröffentliche man niemals Support oder fehlenden Support für ein Gerät, BEVOR es im Handel erhältlich sei. Insgesamt liest sich das Statement so, als gäbe es durchaus noch Grund zu Hoffnung.