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Veröffentlicht am Android-Apps · Kostenlose Apps · Soziale Netzwerke Kommunikation 3 Min. Lesezeit

eBuddy Messenger – Messenger für die Massen

Millionen Menschen kommunizieren via Instant Messenger und Social Communities, das Gros auf mehreren Plattformen gleichzeitig. Da ist es schon praktisch, eine Multiclient-App zu verwenden, die die gängigsten Plattformen unterstützt. Ist eBuddy der Messenger für die Massen?

Funktionsumfang

eBuddy unterstützt nicht nur diverse Instant Messenger (MSN, Yahoo, AIM, GTalk, ICQ), sondern auch Facebook, MySpace und das niederländische Netzwerk Hyves. Erster Schritt nach der Installation ist die Registrierung bei eBuddy. Das lässt sich entweder über die Homepage oder direkt über die App abhaken.

Wie gewohnt einloggen
Anschließend kann man sich bei jedem Netzwerk mit seinen Zugangsdaten wie gewohnt einloggen. Notwendig ist das nur beim ersten Mal: eBuddy merkt sich die Passwörter, so dass später nur noch der eBuddy-Login abgefragt wird. Die gleichzeitige Anmeldung bei mehreren Plattformen führte im Test zu keinerlei Problemen.

Über die Kontaktliste wird ersichtlich, wer on- bzw. offline ist. Bei der Darstellung der Kontakte erlaubte sich die App allerdings Schwächen. So fehlten bei Facebook einige Kontakte, und auch die Anzeige derjenigen, die online waren, war nicht immer korrekt. Wer möchte, dass die App auschließlich Kontakte anzeigt, die online sind, kann die entsprechende Einstellung übrigens im Einstellungsmenü vornehmen. Je nach Plattform können außerdem Basisinformationen über die Kontakte eingeholt, Personen blockiert oder gelöscht werden.

Online-Status ändern
Selbst die clienttypischen Emoticons sind dabei, flashanimierte Emoticons sucht man bei eBuddy allerdings vergebens. Zusätzlich lässt sich ein Online-Status wie etwa “Beschäftigt” oder “Als offline anzeigen” festlegen. Der gilt dann jedoch universell für alle Konten. Die Möglichkeit, jedem Konto einen eigenen Status zuzuweisen, gibt es nicht. Ein Fingertipp auf den Konten-Reiter führt zu einer Übersicht aller Plattformen, bei denen man Mitglied ist. Hier können Konten hinzugefügt, entfernt oder verändert werden, zudem lässt sich einstellen, in welche Plattformen man sich einloggen möchte.

Bedienbarkeit

Um die App effizient nutzen zu können, benötigt man keine Eingewöhnungszeit. Die Navigation läuft über die drei Reiter „Kontakte“, „Chats“ und „Konten“. Unter “Kontakte” finden sich alle befreundeten Personen, unter “Chats” werden (je nach persönlicher Konfiguration) die laufenden Gespräche angezeigt.  Der Wechsel zwischen parallel laufenden Chats erfolgt einfach und komfortabel mit einer Wischbewegung nach links oder rechts. Schon kurz nach der Registrierung kann man dann loslegen: Konten-Reiter anwählen, die gewünschten Clients auswählen, Zugangsdaten eintragen, fertig. Sehr benutzerfreundlich, das.

Mit der Beschränkung auf wenige Reiter wirkt eBuddy höchst aufgeräumt und übersichtlich. Über das gelungene Einstellungsmenü kann man die Anwendung weiter auf seine Bedürfnisse einstellen. Zu den wichtigsten Punkten zählen dabei die Sortierung nach Konten, das Ausblenden der Offline-Kontakte oder die Soundeinstellungen.

Während des Tests lief eBuddy absolut einwandfrei. Nachrichten übertrug die App prompt ohne Verzögerungen. Als äußerst zuverlässig erwies sich auch die Push-Funktion, während die App nur im Hintergrund aktiv war. Für letzteren Fall gibt die App dem User einige Einstellungen zur Hand, mit der sich das Verhalten der App steuern lässt. So kann man festlegen, dass eBuddy den Online-Status nach einer gewissen Zeit im Hintergrund auf “offline” switcht.

Fazit

Insgesamt ist eBuddy sehr zu empfehlen. Vor allem beim Chat macht die App eine hervorragende Figur. Sie lief stets stabil ohne irgendwelche Aussetzer.  Zudem ist eBuddy in punkto Bedienbarkeit sehr gelungen und stellt selbst ungeübte Nutzer vor keine größeren Herausforderungen.

Lediglich bei der Synchronisation mit Facebook schludert die App. Nicht immer wurden während des Tests der Online-Status aller Kontakte richtig angezeigt, einige Kontakte fehlten gar ganz. An diesem Punkt sollte nachgebessert werden. Ansonsten: fein.

Als Testgerät kam ein G1 zum Einsatz. eBuddy ist kostenlos und kann im Android Market heruntergeladen werden.