Mit dem Dragonfly Futurefön möchte das Unternehmen Idealfuture einen revolutionären Komplettrechner der Zukunft erschaffen haben. Denn es soll mehr als nur ein Smartphone, Tablet und Notebook in einem Gerät sein.
Auf gewisse Weise ist das Futurefön eine Mutation bekannter Elemente. So besteht das Gerät aus zwei 7-Zoll-Displays, die miteinander verbunden und über ein Tastatur-Dock vereint sind. Der rechte Bildschirm lässt sich abnehmen und als Tablet mit der Möglichkeit des Telefonierens verwenden. Als Notebook wiederum werden beide Displays als großer Screen verwendet – jeder einzelne besitzt schon eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln. Alternativ lassen sich beide Seiten unabhängig voneinander verwenden. Auf der einen läuft Windows 8.1, auf der anderen Android 5.0. So sei es möglich, beide Betriebssysteme parallel einzusetzen.

Eine seltsame Maschine. (Foto: Indiegogo)
Die Idee dahinter ist eine einfache: Der Tablet-Teil, auch Slingshot genannt, verfügt über einen eigenständigen SoC, das Display links besitzt auch einen Prozessor bzw. ein vollständiges Windows 8.1-System. Hightech ist eine Selbstverständlichkeit: Verbaut werden ein Intel Core i5 4300U oder ein Intel Core i7 3537U sowie ein Snapdragon 801. Beide Seiten erhalten jeweils 4GB RAM, 128GB Flash-Speicher und microSD-Kartenslot. Es gäbe sogar einen Einschub für eine weitere SSD. Fingerabdrucksensor, ein wasserdichtes Gehäuse, LTE-Modul, WLAN und Ethernet fehlen nicht.
Doch nicht genug: Die Macher von Idealfuture versprechen, dass sich das Futurefön zusammenfalten lässt. Dadurch wird die gesamte Apparatur beim Transport nur 155,6 x 108 x 24 mm klein, sonst ist das Notebook 311 x 108 x 12,7 mm groß, das Slingshot-Tablet 155,6 x 92,3 x 9,5 mm. Im Normalbetrieb lassen sich Bluetooth-Headset und ein Stylus unterbringen. Eine Standby-Zeit wird mit 16 Tagen für das Tablet angegeben.
Bei Indiegogo kommt diese Erfindung bereits richtig gut an. Weit über 300.000 US-Dollar kamen schon zusammen, was sicherlich am potentiellen Preis liegt. Denn der Hybrid, der Windows und Android gleichermaßen verwenden kann, beginnt bei 800 US-Dollar. Für die Android-only-Version werden 600 US-Dollar fällig, bei einem Vorschuss.

Ob etwas aus der Idee bzw. dem Produkt wird, bleibt abzuwarten. Bereits im Dezember sammelte Idealfuture Geld bei Indiegogo ein, damals sollte in erster Linie das Konzept finanziert werden.
Weitere Details – bei Indiegogo.