Die beliebte Custom-Rom CyanogenMod verfügt bald über eine Screencast-Option. Das Feature funktioniert bereits, wie ein neues Video zeigt.
Koushik Dutta, seines Zeichens Mitentwickler des beliebten CyanogenMod, der sich mittlerweile auf mehr als acht Millionen Android-Geräten findet, hat es mal wieder geschafft: Ein Google+-Posting – und die interessierte Android-Gemeinde hält den Atem an. Er postete ein Video, in dem er eine neue Screencast-Funktion demonstriert. Mit anderen Worten: Eine Option, das Geschehen auf dem Display als Video aufzunehmen, ein Feature, über das Stock-Android derzeit noch nicht verfügt.
Laut des Videos soll es Nutzern möglich sein, die Aufnahme schnell und unkompliziert zu starten. Auf Wunsch kann dort, wo sich der Finger befindet ein weißer Punkt angezeigt werden. Mit dem Mikro des Smartphones können während des Filmens Kommentare eingesprochen werden. Das Feature kann z.B. Entwicklern bei der Vorstellung von Apps oder Nutzern bei Bug Reports oder Fragen helfen.
Der Wermutstropfen: Otto Normalverbraucher, der sein Smartphone nicht rootet und eine Custom-Rom aufspielt, ist das noch Zukunftsmusik, wie liliputing richtig bemerkt. Aber wer weiß, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Das Cyanogen-Team hat auf der Big Android BBQ 2013 angekündigt, dass es künftig zwei Versionen seiner alternativen Firmware geben soll. Eine Community-Version ist für fortgeschrittene Nutzer gedacht, eine Pro-Version soll es Anfängern erleichtern, die Firmware auf ihrem Gerät zu installieren. Die zugehörige Präsentationfindet sich bei Google Docs.