Disa soll den Umgang mit den vielen unterschiedlichen Messengern auf Android revolutionieren und alle in einer App zusammenführen.
Die Vielfalt der Chat-Apps ist überwältigend und schnell verliert man den Überblick, welcher Freund/Freundin oder Kollege/-in auf welcher Plattform erreichbar ist. Whatsapp, Facebook, SMS oder Threema; Telegram oder Email, es gibt unzählige Möglichkeiten.
Die Entwickler von Disa versprechen nicht weniger, als zukünftig alle Messenger in einer App zusammenzufassen, ähnlich wie Pidgin, Adium oder Trillian auf dem Desktop. Was interessant und wünschenswert klingt, dürft in der Realität aber schwierig werden und so unterstützt Disa bisher auch nur zwei Messenger, nämlich SMS und Facebook.
Disa funktioniert über ein Plug-In-System, über das sich in Zukunt viele weitere Instant Messenger einbinden lassen sollen. Dies würde nicht nur die Kommunikation deutlich erleichtern, sondern laut Entwickler auch Akku sparen.

Das Problem ist nur, dass dies nur funktionieren wird, wenn die Entwickler der vielen anderen Messenger eine Schnittstelle zum Zugriff bereitstellen. Was vielleicht mit der beliebten App Telegram noch funktioniert, da sie schon jetzt eine API anbietet, so wird das für andere Angebote wohl nie verwirklicht werden.
Vielleicht wird der Druck aber auch groß genug, dass Angebote wie Threema ebenfalls über eine Öffnung ihrer App nachdenken müssen. Wie Disa jedoch mit Verschlüsselung umgeht, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt.
Die App lässt sich kostenlos im Play Store herunterladen. Aber das es sich noch um die Beta-Phase handelt, muss mit Fehlern gerechnet werden. Disa ist auf jeden Fall ein spannendes Projekt, das noch viele Hindernisse überwinden müssen wird.
Vorsicht: Die App fragt alle Datenschutz-relevanten Berechtigungen bei Installation ab und kann grundsätzlich jede Kommunikation auslesen.