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Diese Apps verletzen eure Privatsphäre

In Zeiten totaler Vernetzung sind Privatsphäre und Datenschutz hohe Güter, die es zu schützen gilt. Forscher der Carnegie Mellon University listen auf einer Website viele Android-Apps auf und bewerten, ob diese eure Privatsphäre verletzen oder nicht.

Telefonieren gerne mal nach Hause: Diese drei Apps greifen mehr Daten ab, als Nutzer zunächst glauben. (Bild: privacygrade.org)

Telefonieren gerne mal nach Hause: Diese drei Apps greifen mehr Daten ab, als Nutzer zunächst glauben. (Bild: privacygrade.org)

Auf der Seite privacygrade.org/ findet sich eine umfangreiche Auflistung aller möglichen Android-Apps – die Betreiber/Forscher bewerten nicht nur, ob die zuvor angegebenen Berechtigungen wie der Zugriff auf das Telefonbuch oder die Kamera eingehalten oder übertreten, sondern auch, ob diese Berechtigungen der App aus nachvollziehbaren Gründen eingeräumt werden. Benötigt ein Spiel wie Angry Birds tatsächlich Zugriff auf das Telefonbuch oder nicht? Und tut es dies während des Ausführens oder im Hintergrund? Werden Nutzerdaten ungefragt übertragen?

Hierzu haben die Forscher Erwartungen der User an die Apps mit dem tatsächlichen Verhalten der Programme verglichen und dies in einem Bewertungsmodell ausgedrückt. Die Wertung wird mit Buchstaben von A (unbedenklich) bis D (nicht nachvollziehbare Berechtigungen). Bewertet werden jedoch keine Sicherheitsaspekte – ob eine App die gesendeten Daten verschlüsselt oder nicht interessierte in dieser Studie nicht. Wollt ihr trotzdem wissen, wie eine App agiert, könnt ihr dies auf privacygrade.org nachschlagen. Auflistungen für iOS und Windows Phone sollen folgen.