Das Game glänzt mit einer schaurig-schönen Hintergrundstory: Eine Jägerin muss die Five Counties vor dem Bösen retten. Dafür muss sich der Hauptcharakter durch 40 von Monstern bevölkerte Level kämpfen. Einmal mehr hält also der ewige Konflikt Gut vs. Böse für einen Spielplot her. Zugegeben also: Das Spielprinzip von Devilry Huntress ist nicht wirklich neu, passt aber zu Android Handys wie die Faust aufs Auge. Denn die Jagd nach Monstern und Highscores birgt echte Suchtgefahr.
Konkurrenz
Mit Devilry Huntress präsentiert Entwickler Smartpix Games den Nachfolger zu Jewellust. Vergleichbar ist es außerdem auch mit Spielen wie Bejeweled, Jewels oder Puzzle Box.
Gameplay
Von der einfach gestrickten Rahmengeschichte begünstigt, ist das Spielprinzip denkbar simpel. Der Play-Campaign-Modus führt den Spieler zu einer Ansicht, auf dem Monstersymbole in sieben Reihen angeordnet sind. Sie müssen so positioniert werden, dass möglichst viele mit gleichen Symbolen eine Reihe bilden.
Sobald drei oder mehr gleiche Symbolen nebeneinander zu liegen kommen, werden diese weggesprengt und die oberen rutschen nach. Zerstört der Spieler mehr als drei Monster auf einmal, gibt es zur Belohnung Bonussymbole, die das weitere Abräumen erleichtern.
Das Ziel ist es nun, ein Suchwort zu vervollständigen. Zu diesem Zweck müssen sukzessive auftauchende Buchstaben ans untere Ende des Spielfeldes gelangen. Komplettiert der Spieler das gesuchte Wort, erreicht er die nächste Spielebene. Die Zeit dafür ist jedoch begrenzt: Um ein Level zu passieren, steht der Jägerin soviel Zeit zur Verfügung, wie sie Vampirblut in ihrer Flasche hat. Symbolisiert wird das durch einen unauffälligen roten Balken im unteren Drittel des Spielbildschirms.
Insgesamt gilt es, fünf Counties zu durchqueren. Jedes beherbergt acht Nestern des Bösen. Sind alle Nester eines Bezirks ausgemerzt, ist es vom Bösen befreit. Der Schwierigkeitsgrad der Level steigt von Nest zu Nest – und zwar relativ schnell. Aber auch als Einsteiger kommt man schnell recht weit: Im Test war in der ersten Runde nach Level sieben Schluss.
Ebenso wie Jewellust verfügt auch Devilry Huntress über einen Survivalmode. In diesem Endlosspiel erhält der Spieler für jedes zerstörte Monster zusätzliche Zeit. Die neu hinzugefügte Online-Score-Funktion macht es am Ende möglich, die eigenen Ergebnisse in eine Online-Highscoreliste einzutragen und so mit denen anderen Spielern zu vergleichen.
Über die Menütaste kann das Spiel unterbrochen oder lautlos gestellt werden. Die Betätigung der Back-Taste ermöglicht das speichern des Spiels und die Rückkehr zum Hauptmenü.
Bedienbarkeit
Die Steuerung des Spiels ist sehr einfach und selbsterklärend. Um die Position benachbarter Steine zu tauschen, werden sie nacheinander angetippt. Weiß man einen Moment nicht weiter, gibt die App Hinweise darauf, welche Steine sich für einen Tausch anböten.
Während des Tests fiel es zum Teil schwer, die richtigen Blöcke zu treffen. Grund: Die Steine sind nicht besonders groß und liegen dicht aneinander. Daran gewöhnt man sich aber schnell. Die gelungene Grafik ist dem simplen Spielprinzip angemessen, sorgt aber für eine gute Zock-Atmosphäre.
Fazit
Das Spiel Devilry Huntress ist eine sehr gelungene Neuauflage eines alten Spielprinzips. Denn natürlich: Man macht während des Spielens eigentlich immer dasselbe. Gleiches lässt sich aber auch von Klassikern wie Tetris, Snake oder Alleyway behaupten. Wer also Spaß an dieser Art Spiel hat, kann bei Devilry Huntress bedenkenlos zugreifen. Das Spiel lief im Test fehlerfrei.
Dank der kurzen Dauer der einzelnen Levels ist die App zudem ideal für unterwegs geeignet. Der ansteigende Schwierigkeitsgrad und der Survival-Modus sorgen dabei für Langzeitspielspaß. Den sollte man allerdings auch voraussetzen dürfen: Das Spiel kostet im Android Market immerhin 2,95 Euro. Vergleichbare Games wie Bejeweled sind im Internet schließlich auch umsonst zu haben.
Als Testgerät kam ein HTC Desire zum Einsatz. Devilry Huntress kostet 2,95 Euro.