Die CyanogenMod-Entwickler haben einiges zutun. Denn die Version 14.0 auf Basis von Android 7.0 wird nicht weiter entwickelt. Stattdessen laufen die Arbeiten an Version 14.1 basierend auf Android 7.1 auf Hochtouren.
Custom-ROMs sind eine feine Sache. Denn obwohl die meisten Android-Nutzer von offizieller Seite wohl mit keinem Update auf Android 7 versorgt werden, haben sie dennoch die Chance von der Nougat-Version zu kosten. Eine Möglichkeit ist das Flashen einer Aftermarket-Firmware wie CyanogenMod. Geräte wie das Moto X (2013) oder das Samsung Galaxy S3, die von der Community weiterhin mit Custom-ROMs gepflegt werden, laufen so mit der aktuellsten Version des Google-Betriebssystems. Doch mit Android 7.0 ist die Sache noch längst nicht gegessen.
Mit den Pixel-Smartphones kam nach Veröffentlichung von Android 7.0 vor zwei Monaten, bereits die ersten Geräte mit Android 7.1 auf den Markt. Diese Nougat-Version ist für Nexus-Nutzer bisher lediglich nur als Developer Preview erhältlich. Da der Quellcode von Android 7.1 jedoch bereits im AOSP-Repository verfügbar ist, haben sich die CyanogenMod-Entwickler dazu entschieden, die Arbeiten an CyanogenMod 14.0 einzustellen und stattdessen mit CyanogenMod 14.1 weiter zu machen.
Vor allem dank CMSDK verlief der Entwicklungsprozess von Version 14 deutlich schneller als in den vergangenen Jahren, da die Codes für CM-Funktionen wie LiveDisplay oder Privacy Guard nicht neu geschrieben werden mussten. Doch es gibt noch wesentliche Probleme, die das CM-Team daran hindern, die ersten Nightly-Builds freizugeben. Da der MediaServer in der Vergangenheit Ziel diverser Angriffe war (Stagefright), zerlegte Google den Android-Mediaserver ab Android 7 in verschiedene „Sub-Server“. Für die Sicherheit ist diese Veränderung zweifellos eine wichtiger Schritt. Es birgt aber auch Hürden, besonders für die Entwicklung von Custom-ROMs für ältere Geräte. So ist dies die Ursache für Probleme bei der Videoaufnahme. Für eine Lösung ist man wohl auf die Unterstützung der Hersteller angewiesen, da diese ihre Quellen mit den vorgenommenen Änderungen nicht öffentlich zugänglich machen. Es bleibt somit spannend.
(Quelle: CyanogenMod Italia, via SmartDroid)