CyanogenMod 14.1 ist für eine neue Reihe an Geräten als Nightly-Build zu haben.
Wenn ein Android-Smartphone oder Tablet vom Hersteller nicht mehr mit neuen Updates versorgt wird, gibt es trotzdem noch einen Weg, um an die aktuellste Android-Version zu gelangen. Mit Custom-ROMs lassen sich Geräte, die von Herstellerseite bereits in den Abstellgleis geschoben wurden, auf Vordermann bringen und mit einer neuen Android-Iteration auffrischen. Zu den bekanntesten Custom-ROMs zählt CyanogenMod. Die Community-Entwickler nehmen sich zur Freude der Nutzer Zeit und versuchen, die momentan aktuellste Version von CyanogenMod, das auf Android 7.1 basiert, auf immer mehr Geräten zum Laufen zu bringen. Die Arbeiten sind bereits so weit vorangegangen, dass seit den letzten Wochen die Liste mit den unterstützten Geräten kontinuierlich gewachsen ist.
Nun wurde die Liste erneut um weitere Androiden erweitert, die CyanogenMod 14.1 und somit Android Nougat immerhin schon als Nightly-Build flashen dürfen. Dabei gilt zu beachten, dass sich das Projekt weiterhin in der Entwicklungsphase befindet und einige Fehler sich noch verstecken können. Wer darüber hinwegsehen kann und einfach schon mal Android 7.1 testen möchte, kann dies tun, wer beispielsweise das Nexus 5 aus dem Jahr 2013 besitzt. Nach diversen inoffiziellen Versionen darf jetzt auch das Samsung Galaxy S3 aus dem Jahr 2012 von Android Nougat kosten. Hier ein Überblick mit neuen Geräten, die sich über CM14.1 als Nightly-Build freuen können:
- Nexus 5 (hammerhead)
- Samsung Galaxy S3 (i9300)
- Nextbit Robin (ether)
- Motorola Moto X Pure Edition (2015) (clark)
- Oppo R5/R5s (Intl) (r5)
- Oppo R7 Plus (r7plus)
- LG G Pad 7 LTE (v410)
Flashing-Fans mussten den folgenden Hinweis sicherlich schon mehrmals lesen. Dennoch sei erwähnt, dass das Erstellen eines System-Backups vor dem Flashen die ein paar Minuten wirklich wert sind. Wer sich übrigens die Zeit zum Downloaden der einzelnen Google-Apps sparen möchte, findet für jeden Geschmack das passende GApps-Paket auf der Open GApps Seite oder über die gleichnamige App.
(Quelle: AndroidAuthority)