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n-droid.de
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China: Android-Virus meldet User bei kostenpflichtigen Diensten an

Sieht aus, als hätten sich die chinesischen Hacker genug warmgelaufen und seien in Startaufstellung gegangen: Kaum ist die (künstliche) Aufregung, die der jüngst in China aufgetauchte Android-Trojaner „Geinimi“ auslöste, abgeebbt, steht ein nun ein Virus ante portas.

Ort des Geschehens ist erneut das Land der Mitte. In einem in China offenbar vielgenutzten Android-App-Shop haben Mitarbeiter des in Beijing ansässigen Sicherheitsdienstleisters NetQin Mobile die Malware „MSO.PJApps“ aufgespürt, die sich wie „Geinimi“ in anderen Apps versteckt.

Einmal installiert, übermittelt der Virus laut einer Pressemitteilung private Daten wie die IMEI-Nummer des Smartphones an bestimmte Server und meldet den User ohne sein Wissen bei kostenpflichtigen Netzdiensten an. Das Schadprogramm kann zudem von einem Remote Server mit neuen Befehlen gefüttert werden.

Wie üblich, hat NetQin selbst eine passende Antiviren-App im Sortiment. Aber analog zu „Geinimi“ gilt: Durchatmen, wer seine Apps nicht in ominösen Drittquellen in China bezieht und die Zugriffsanfragen der Apps vor der Installation nicht blind abnickt, dürfte vorerst aus dem Schneider sein.

[via intomobile.com]