Das BlackBerry Priv ist nun einige Wochen auf dem Markt und schlägt sich offenbar besser als gedacht – und so denkt die BlackBerry-Führungsriege schon über ein weiteres Android-Modell nach…

Kommt nach „Venice“ das Modell „Vienna“? BlackBerry bereitet offenbar ein zweites Android-Smartphone vor. (Bild: BlackBerry)
Der Einstand ist gelungen, so viel ist sicher. Die Kritiker sind dem BlackBerry Priv wohl gediegen und das ist erstaunlich für eine Smartphone-Premiere im Android-Segment. Der Konzern, einst als RIM mit Nokia Weltmarktführer bei Mobiltelefonen kämpfte in den vergangenen Jahren ums wirtschaftliche Überleben. Das Priv war sogar nur als Strohhalm gedacht und verkauft sich so gut, dass ein Nachfolger nicht unwahrscheinlich ist. BlackBerry-Chef John Chen teilte in einem Bloomberg-Interview mit, dass erste Planungen angelaufen seien, aber vom weiteren Erfolg des Priv abhingen. Das neue Telefon würde, so Chen weiter, die Palette nach unten hin erweitern – ist das Priv ein Top-Modell mit Spitzentechnik wäre das 2016er Android-Phone „lediglich“ ein Midranger für Normalanwender. Interessant: Kurzzeitig wurde ein BlackBerry-Gerät mit der Bezeichnungen STV100-1 und dem Codenamen „Vienna“ in Benchmarks gelistet – mit einem Achtkerner von Samsung (Exynos 7420, 2,1 GHz Takt). Weitere Details hingegen sickerten nicht durch.
Zu den Plänen wird sich BlackBerry binnen der nächsten drei Monate äußern.