Der kanadische Hersteller Blackberry arbeitet an drei neuen Geräten.
Während die letzten Blackberry-Phones in ihrer Projektphase die Namen weltberühmter Städte trugen, soll das neue Smartphone-Trio auf die Codenamen Neon, Argon und Mercury (Quecksilber) hören. Ungewöhnlich für diese Smartphone-Projekte: Die meisten Specs sind bereits bekannt.
Blackberry Neon – Mittelklasse-Smartphone mit guten Specs
Das Neon beispielsweise wird ein Mittelklasse-Smartphone werden – mit einem 5,2 Zoll großen Display, einem Snapdragon 617-Chipsatz und Aluminium-Case. Komplettiert wird das Innenleben vin 3 GB Arbeitsspeicher, 16 GB internem Speicher einem Quick-Charge-kompatiblen 2.610-mAh-Akku, einer 13-MP-Knipse rückseitig und 8 MP auf der Front für Selfies. Fehlen wird die „echte“ Tastatur früherer Blackberry-Devices.
Ein erster Ausblick aufs Blackberry Neon? (Bild: gsmarena.com)
Kommen soll das Blackberry Neon bereits im Juli oder August dieses Jahres. Möglicherweise ist der zeitige Release dem geschuldet, dass sich hinter dem Neon keine Neuentwicklung verbirgt, sondern das einstige Projekt Hamburg.
Blackberry Argon – Zwischen Mittel- und Oberklasse
Wenig später, im Oktober 2016, soll wohl das Blackberry Argon folgen. Es rangiert etwas oberhalb des Neon, was die Specs unterstreichen: 5,5-Zoll-QHD-Display, Snapdragon 820-Chipsatz, 4 GB Arbeitsspeicher und 32 GB interner Flashspeicher, QuickCharge-kompatibler Akku mit 3.000 mAh, Fingerprint-Sensor und USB-Anschluss Typ C. Rückseitig kommt eine 21 MP-Kamera zum Einsatz, frontseitig vertraut Blackberry einmal mehr auf acht Megapixel.
Blackberry Mercury – Oberklasse mit bewährter Tastatur
Das Blackberry Mercury komplettiert das Trio. Ein Smartphone, dessen herausstechendes Merkmal die echte QWERTY-Tastatur unterm Bildschirm sein wird. Aufgrund der Tastatur schrumpft das FullHD-Display auf 4,5 Zoll in der Diagonalen – bei einem Seitenverhältnis von 3:2, was in etwa der Form des Blackberry Passport entspricht. Ein Snapdragon 625-Chipsatz, 3 GB Arbeitsspeicher, 32 GB Flashspeocher und das Kamera-Double mit 18 respektive 8 MP sowie der 3.400 mAh große Akku befeuern das Gerät.
Die Rückkehr der Hardware-Tastatur am Blackberry dürfte treue Anhänger entzücken. (Bild: Mondo Blackberry)
Erscheinen wird das Mercury erst Anfang 2017.
Keine eigene Hardware-Produktion mehr?
Interessant sind die drei Smartphones nicht nur in der Hinsicht, dass Blackberry nach dem viel zu späten Umstieg auf Android konsequent auf Googles Betriebssystem setzt – trotz hoher Rücklaufquoten beim Android-Debüt PRIV. Blackberry gibt auch die Hardware-Produktion aus der Hand, gefertigt werden sollen die neuen Devices bei TCL/Alcatel.