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Veröffentlicht am Allgemein · Android-Apps · Spiele 3 Min. Lesezeit

Asphalt 5 HD – Wrumm, wrumm, wruuuuuum!

Adel verpflichtet: Die Rennspiel-Serie Asphalt wurde bereits in die fünfte Runde geschickt und mit dem vielversprechenden Zusatz „HD“ ausgestattet. Ob der Erfolg verdient ist? Im Test zeigte sich.

Gameplay

33 Fahrzeuge gibt es insgesamt, von den üblichen Luxus-Sportwagen über Concept-Cars und SUVs bis zu Motorrädern. Wie sich das gehört, können die Boliden nach Gutdünken umlackiert, mit Designs beklebt und aufgemotzt werden.

48 Rennen, zwölf Strecken
Tuning-Teile müssen genau wie Strecken und spezielle Designs im Laufe der Karriere freigespielt werden. Diese besteht aus 48 Rennen, die auf zwölf Strecken ausgetragen werden. Die Strecken sind mit einer durchschnittlichen Rundenzeit von 90 Sekunden recht lang und gespickt mit Abkürzungen, Boni, Reparatur-Kits und Nitro-Ladungen.

Die 30 freispielbaren Tuning-Teile sind in die Kategorien Motor, Handling und Boost unterteilt. Sie wirken sich auf die sechs Attribute aus, die das Fahrzeug besitzt:

  • Beschleunigung
  • Höchstgeschwindigkeit
  • Bremsen
  • Handling
  • Boost-Tempo
  • Nitro-Volumen.

Die zu bewältigende Aufgabe ist im Grunde immer dieselbe: möglichst schnell ins Ziel fahren. Nur die Rahmenbedingungen unterscheiden sich. Mal geht es gegen fünf Gegner, mal gegen einen oder alleine gegen die Zeit. Eine erfrischende Abwechslung zum Rennfahrer-Alltag bietet der Verfolgungs-Modus. Der Spieler wechselt auf die böse Seite der Macht, sprich: zu den Cops. Anstatt den Gegnern davonzufahren, müssen sie von der Straße gerammt oder auf andere Weise gestoppt werden, bevor das Rennen zu Ende geht.

Authentisches Aspen
Grafisch ist Asphalt 5, was der Zusatz „HD“ verspricht: ein Hochgenuss. Strecken wie Fahrzeuge sind sehr detailliert ausgestaltet. Die Fahrzeuge erkennt man(n) sofort und die Strecken, zum Beispiel St. Tropez oder Aspen, sehen äußerst authentisch aus. Hier hebt sich der neueste Teil der Serie definitiv von seinen Vorgängern ab.

Bedienbarkeit

Klassischerweise wird Asphalt 5 HD über die Neigungssensoren des Smartphones gesteuert. Das sieht zwar gut aus und spricht den Spieltrieb an, es ist aber auch schwieriger, schnell und gleichzeitig gezielt zu lenken. Die Neigungssteuerung kann abgeschaltet werden, dann berührt man einfach die entsprechende Seite des Screens. Mit dieser Steuerung fiel das Fahren leichter. Für welche sich der Spieler entscheidet ist aber sicherlich Geschmackssache.

Unterschiedliche Auto-Eigenschaften
Beschleunigt wird von alleine (abschaltbar). Über die Bremse können Slides eingeleitet werden, die extra Kohle bringen. Unten rechts befindet sich der Nitro-Button, der dem Wagen – sofern aufgeladen – ruckartig Schub verleiht.

Die unterschiedlichen Eigenschaften der Fahrzeuge sind tatsächlich spürbar: Im Audi Q7 kann man sich durchaus einen Ausflug auf die Gegenspur leisten – der hält einiges aus – während der wendige Porsche bei Vollkontakt den Kürzeren zieht. Natürlich bleibt es ein Arcade-Rennspiel und ist von einer Simulation weit entfernt.

Einen Haken hat die Sache: Asphalt 5 frisst ordentlich Ressourcen. Auf dem HTC Desire (Froyo) kam es ab und an zu kurzen Rucklern, bei schwächerer Hardware hört der Spaß auf. Auch der Speicherbedarf ist mit ca. 94 MB auf der SD-Karte und 5,3 MB auf dem Telefonspeicher ziemlich üppig.

Fazit

Schöne Autos, unterhaltsame Strecken und haufenweise freispielbare Extras sorgen bei Asphalt 5 HD für jede Menge Fahrvergnügen. Als Sahnehäubchen gibt’s die wunderhübsche Grafik oben drauf. Für die Zukunft wäre ein Multiplayer-Modus wünschenswert.

Vorsicht gilt für Besitzer älterer Modelle: Um Asphalt 5 HD spielen zu können, sollte die Hardware mindestens mit der des HTC Desire vergleichbar sein.

Als Testgerät kam ein HTC Desire zum Einsatz. Asphalt 5 HD ist für 3€ im Game-Shop auf www.gameloft.de erhältlich. Hier geht es zu Asphalt 5 HD im Android Market.