Huch? Eine Apple-News auf einer Android-Seite? Ja, denn da Apple sich aber anschickt, Smartwatches im Massenmarkt etablieren zu wollen – und die Konkurrenz stottert – wurden die neuesten Infos gesichtet.
Keine Frage: Trotz all der PR-Versprechungen sind Smartwatches kein Massenprodukt. Sie fristen ein Nischendasein und das völlig zurecht. Wenige sinnvolle Funktionen, maue Akkulaufzeit, zu oft Kopplung mit teuren Smartphones als Voraussetzung, um das Gerät überhaupt nutzen zu können. Macht es Apple anders – und besser?
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(Bild: 9to5Mac) |
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Dies ist (noch) nicht bekannt. Aber nach dem, was über Nacht zur Apple Watch durchsickerte, lässt sich abschätzen, was die digitale Uhr kann. Einige Grundfunktionen waren schon bekannt: Apple Watch kann euch Anrufe anzeigen, die Uhrzeit darstellen, Musik abspielen, dient als Fitness Tracker und Gadget zur Überwachung eures Pulses. Am Montag veröffentlichte der Konzern eine Vorschauversion des mobilen Betriebssystems iOS, die weitere konkrete Hinweise auf den Funktionsumfang der Apple Watch bietet:
- Gekoppelt wird die Apple Watch mit einem iPhone der fünften oder sechsten Generation. Überraschend ist das insofern, als dass andere iPhone-Nutzer und die schier unüberschaubre Schar an Android-Usern außen vor bleibt. Über die Apple Watch Companion App wird das Gerät konfiguriert und ihre grundlegenden Funktionen aktiviert oder abgeschaltet.
- Zwölf Kontakte lassen sich für den Friends-Bildschirm der Apple Watch auswählen – zudem lässt sich festlegen, welche App-Symbole auf dem Display dargestellt werden. Auch die Anordnung der Symbole wird über die Companion App gesteuert.
- Die Fitnessfunktionen lassen sich auf individuelle Bedürfnisse einstellen. Wie oft euch die Apple Watch über das gesteckte Bewegungsziel informiert beispielsweise oder die Ermahnung darüber, dass man sich von der Couch erhebt und etwas spazieren gehen sollte.
- Der Umgang mit Nachrichten lässt sich ebenso einstellen – sollen nur die Nachrichten wichtiger Kontakte angezeigt werden oder alle? Mit einem roten Punkt auf dem Display etwa werden neue Emails angezeigt.
- Ein Monogramm mit bis zur vier Buchstaben oder Zahlen dient zur Individualisierung der Apple Watch. Auch dieses wird über die Companion App eingerichtet.
- Ausgehende Nachrichten werden über das verbaute Mikrofon als Audiodatei an den Empfänger gesendet – oder in Text umgewandelt und sodann regulär als SMS versandt.
- Über die Companion App lassen sich Standardtexte verfassen, die via Codewort als Antwort auf eine Nachricht versandt werden können. Wer beispielsweise gerade nicht schreiben kann, weil er im Auto unterwegs ist, kann über den Sprachbefehl “Auto” eine entsprechende Nachricht verschicken.
- Die Bezahlfunktion via NFC, die Apple groß ankündigte, fordert den Nutzer zur Eingabe einer PIN auf.
- Apple Watch verfügt über einen eigenen Speicher für Multimedia-Inhalte. Wie groß dieser ist und worüber er zugänglich ist (USB oder WiFi/Bluetooth) bleibt unklar.
Über weitere Funktionen informieren die Kollegen von 9to5Mac auf ihrer Website. Ob Apple mit diesem wenig autarken Gadget der nächste große Wurf gelungen ist und ob sich die Android-Konkurrenz daran orientiert wird sich erst im Laufe dieses Jahres zeigen. Weitere Infos werden im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona erwartet und ein Release im zweiten oder dritten Quartal 2015.
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