Am 18. Juni wird Amazon sein erstes, eigenes Handy vorstellen – so weit ist sich die Gerüchteküche bislang ziemlich sicher. Was wird das Smartphone bieten und womit will sich Amazon von der Konkurrenz unterscheiden? Laut der Webseite Techcrunch.com scheint das nun klar zu sein: Man will mit der “Okao Vision”-Technologie punkten.
Das noch namenlose Amazon-Smartphone soll höchstwahrscheinlich (noch sind es sich verdichtende Gerüchte!) auch 3D-Effekte darstellen können. Und das ohne spezielle LCD-Displays oder Brillen. Das soll mit der “Okao Vision”-Gesichtserkennungs-Software von Omrom geschehen. Mit vier Front-Kameras wird der Kopf des Users aufgenommen und die Daten zusammen mit dem Beschleunigungs- und Neigungssensor des Handys verarbeitet. Dreht der Benutzer beispielsweise sein Gesicht leicht zur Seite, sieht er auf dem Handy-Display Dinge, die vielleicht vorher durch andere Objekte verdeckt waren. Das Ergebnis ist somit eine dreidimensionale Darstellung nah dem echten Leben.
Laut Omron soll es auch möglich sein, Gesichtszüge zu analysieren. So kann damit das Geschlecht, Alter und die ethnische Abstimmung herausgefunden werden. Techcrunch.com zufolge hat Amazon dieses Features aber bislang noch nicht implementiert.
Was Amazon mit den besonderen 3D-Technologien genau vor hat, ist bislang nicht klar. Man kann sich aber sicher sein, dass dem Shop-Giganten bestimmt einige Dinge einfallen werden, die den Usern gefallen. Aber eventuell auch Funktionen, die große Bedenken (zum Beispiel genaue Personenerkennung) auslösen könnten.
Durch die aktuellen Informationen macht auch der kürzlich veröffentlichte Spot (siehe hier unten) mehr Sinn. Denn er zeigt verschiedene Personen, die ihren Kopf bewegen und wohl durch 3D-Effekte fasziniert sind.