Nur noch fünf Tage, dann ist endlich Heiligabend. Stress? Kein Interesse am Weihnachtsstress? Benötigt man Tipps, was zu tun ist, wenn das Geschenk nicht den eigenen Vorstellungen entspricht…? Hier sind einige Vorschläge:
Fall 1: Geschenk ist Griff ins Klo
„Und?! Wie gefällt es dir“, wird man gefragt. Statt der gewünschten Stereoanlage offenbarte das ohnehin zerknitterte Geschenkpapier einen potthässlichen, schwarzen Bademantel. Die Antwort im eigenen Kopf („WTF?!“) würde den besinnlichen Abend sprengen. Schmeichelt man der Verwandtschaft, schmiert man diesen nur Honig ums Maul. Und dann gibt es im Jahr darauf die zum Bademantel passenden Plüschhausschuhe. Prävention! Deshalb einfach etwas sagen wie: „Oh, danke! Den packt man zu seinen anderen fünf in den Kleiderschrank!“ Das ist natürlich gelogen, kaum drei Tage später (Karenzzeit, damit die Verwandten nichts ahnen) wird das hässliche Textil in den Müll geflaggt. Der Frust aber bleibt.
Fall 2: Geschenk ist Griff ins Klo – aber teuer gewesen
Wie in Fall 1: Gute Miene zum bösen Spiel der buckeligen Verwandtschaft, aber statt das Teil nun in die Tonne zu treten, verscherbelt man es auf Shpock, Ebay oder ähnlichen Plattformen
Fall 3: Geschenk war gut!
Sollte man jetzt freudestrahlend um den Christbaum hüpfen? Nein! Man sollte sagen, dass das Geschenk erwartet wurde und die Liebsten diese Erwartungen erfüllt, aber nicht übertroffen haben! Wieso? Dann zücken sie vielleicht zum nächsten Feste noch einen Schein mehr. Statt der kompakten Stereoanlage gibt es dann eine fette Anlage mit qualitativ hochwertigen Boxen!
Fall 4: Android-Smartphone…
… aber nur mit Android 4.4 oder darunter. Herzlich lachen und eine vorbereitete Liste mit Apps vorlegen, die erst mit Android 4.4.2 läuft. Man sollte abwarten, das Ding wird sich flugs, spätestens zum 27.12., in ein neues Modell verwandeln.
Fall 5: Smartphone, aber…
… ein iPhone! Die Verwandtschaft hat es noch immer nicht begriffen – Android ist die bessere Wahl. Bis zum Austausch die Aluminiumrückseite als Schneidunterlage verwenden, gelegentlich durchbiegen und sich dann darüber beschweren, das aus Fremdquellen nicht installiert werden kann. Wollen die Liebsten den Haussegen bewahren, müssen sie wohl oder übel ein neues Smartphone (mit Android) beschaffen – und dürfen das geschrottete iPhone gern als Mahnung behalten.
Fall 6: Geschenk gefällt nicht, man möchte aber Gutes tun!
Tja, der Bademantel könnte jemand anderem gefallen? Möchte man die Verwandtschaft nicht kränken? Man sollte ihnen sagen, dass andere bekannt sind, die das wirklich brauchen – und das Präsent spenden. Das ist nicht nur charmant, sondern auch warmherzig. Falls keine entsprechende Stelle in der eigenen Nähe vorhanden ist, sollten die Verwandten gebeten werden, gemeinsam einen Verein zu finden, der für Kinder, Notleidende oder hungernde Menschen spendet. Das ist warm, erfüllt den Sinn Weihnachtens vollkommen und es lässt sich garantieren, dass man sich nach einer Spende besser fühlt, einfach weil geholfen wurde. Spendenseiten für milde Gaben wären beispielsweise:
Es finden sich selbstredend auch Dutzende anderer Organisationen.