Etwas penetranteres und lästigeres als Werbung gibt es wohl kaum. Kein Mensch kann sie leiden, außer Personen aus der Werbewirtschaft vielleicht. Dennoch begleitet sie die Menschen permanent, sie auszublenden wird erschwert oder komplett verhindert. Anders würde es aussehen, wenn nicht nur die Industrie an der Werbung verdienen würde, sondern auch der Konsument.
Genau das will jetzt die App abalo bieten. Durch Werbeeinblendungen auf dem Homescreen bzw. Lockscreen verdient der Nutzer Geld. Bis zu 27 kurze Werbebotschaften pro Tag landen auf dem Display. Dabei handelt es sich nicht um Videoclips, sondern ausschließlich um Standbilder. Diese verschwinden dann auch wieder nach Entsperren des Lockscreens.
Die Anbieter versprechen, dass sich auf diese Weise bis zu 15 Euro monatlich verdienen lassen. Dabei muss man sich vorher registrieren und kann ein Profil erstellen. Dazu gehört etwa das Auswählen der Bereiche, aus denen man Werbung erhalten möchte. Die 27 Botschaften wurden bis jetzt noch nicht erreicht, was daran liegen dürfte, dass sich die App noch im Beta Stadium befindet. Pro gesehene Werbung bekommt man 0,018 Euro. Das ist zwar nicht die Welt, aber es läppert sich.
Mit Abalo bekommt man also für einen kurzen Blick auf ein Werbebild Geld. Die Idee ist interessant, die Umsetzung durchaus gelungen, bleibt zu hoffen, dass die Werbebotschaften nach Verlassen des Betastadiums auch die 27 Stück am Tag erreichen (sofern dies gewünscht ist). Abalo Beta ist kostenlos im Google Play Store erhältlich.
Ja, Werbung nervt, darüber herrscht wohl Einigkeit. Das Konzept der abalo-App ist aber nicht unspannend.
| abalo Beta benötigt bei der Installation folgende Berechtigungen: | |
| Ihre Nachrichten |
SMS empfangen
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| Netzkommunikation |
Zugriff auf alle Netzwerke, Netzwerkverbindungen abrufen
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| Telefonanrufe |
Telefonstatus und Identität abrufen
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| Speicher |
USB-Speicherinhalte ändern oder löschen
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| Informationen zu Ihren Apps |
Aktive Apps abrufen
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| Ihre Konten |
Konten auf dem Gerät suchen
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| Entwickler-Tools |
Vertrauliche Protokolldaten lesen
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| System-Tools |
Zugriff auf geschützten Speicher testen
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| Hintergrund |
Hintergrund festlegen
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