Wie Google bekannt gegeben hat, tritt Andy Rubin als Lenker der Android-Geschicke ab. Seinen Platz übernimmt Sundar Pichai.
Wie Google-CEO Larry Page in einem Blogposting mitteilte, hat sich Andy Rubin, der bislang als Android-Chefentwickler tätig war, dazu entschlossen, sich künftig anderen Aufgaben zu widmen. Er bleibt bei Google, verlagert jedoch seine Wirkungskreise, wie Page schreibt.
Um Rubins Verdienste zu würdigen, nennt Page einige neue Android-Zahlen. So gebe es mittlerweile 750 Millionen aktivierte Android-Geräte auf der Welt, die in Zusammenarbeit mit 60 verschiedenen Partnern entstanden seien. Gemeinsam mit HTC, Samsung, LG und Asus habe man die Nexus-Serie zu einer starken, innovativen Kraft ausgebaut. Aus dem Google Play Store seien inzwischen 25 Milliarden Apps heruntergeladen worden.
Gemeinsam habe man auch die ambitioniertesten Ziele übertroffen, wie Page schreibt. Die Android-Geschicke wird künftig Sundar Pichai betreuen, der bislang Chrome und Apps zu seinen Arbeitsbereichen zählte. Der passende Mann, um Android in die Zukunft zu führen: Es wird erwartet, dass Google Android und Chrome OS zusammenführt. Pichai selbst hatte das 2012 angedeutet. Ganz frisch ist die Information, dass es bald eine Google Now-Erweiterung für den Chrome-Browser geben soll.

