Passend zur Vorstellung seiner neuen Nexus-Geräte, konnte Google einen weiteren Meilenstein verkünden.
Im Google Play Store gibt es viel Schrott, mehr noch: Das Gros der Downloads, des Traffics oder der Werbeinnahmen dürfte auf einen geringen Prozentsatz aller im Google Play Store verfügbaren Apps entfallen. Nun gut, es sind auch Zahlen, die zählen. Wie Google jetzt gegenüber Bloomberg verlauten ließ, finden sich nun über 700.000 Apps auf seiner App-Plattform.
Das Pikante an der Sache: Google holt damit Apples App Store ein. Apple hatte letzte Woche verkündet, die Zahl verfügbarer Apps hätte die 700.000 überstiegen. Die Zahl ist wichtig als Marketing-Instrument. Auch Microsoft arbeitet bereits damit – auch wenn die 120.000 Apps, die sich derzeit im Windows Phone Store, noch nicht reichen, um mit den Großen mitzuspielen. Im Amazon App Store sind es zur Zeit etwa 50.000 Anwendungen.
Googles Hinkefuß: die Qualitätskontrolle. Anders als bei Apple kann im Google Play Store jeder Apps zum Download anbieten. Zwar gibt es mit der Bouncer-Software eine vorgestellte Instanz, die neue Apps auf ihre Schädlichkeit überprüft. Apple hingegen gibt jede App erst nach einer Überprüfung frei.