Spielen unter Android: Welcher Controller soll es denn sein?

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Leistungsstarke Smartphones und Tablets bringen mittlerweile sehr viele hochwertige Spiele auf die kleinen Displays. Komplexe Rollenspiele oder gar Shooter und Jump&Runs solltet ihr am besten mit einem Controller erleben. Doch welche eignen sich?

Praktische Infos in der TegraZone. (Foto: Nvidia)

Praktische Infos in der TegraZone. (Foto: Nvidia)

Vor ein paar Jahren waren Gamepads für Android-basierte Geräte entweder teuer oder nur eingeschränkt nutzbar. Im Jahr 2016 hat sich die Situation deutlich verbessert, unter anderem da Android längst Controller von Haus aus unterstützt – sofern App-Entwickler dies berücksichtigen.

Tools wie Gamepad Games oder Nvidia TegraZone bieten einen Überblick, welche Spiele für Eingabegeräte gedacht sind. Häufig finden sich in Beschreibungen im Google Play Store auch die Infos, ob ihr einen Controller verwenden dürft. Und da ist noch die reichhaltige Auswahl an Emulatoren, die fast immer Gamepads akzeptieren.

Die üblichen Verdächtigen

Zahlreiche Hersteller haben heutzutage Controller am Start, wobei sich diese kaum bis gar nicht unterscheiden. Ob ihr euch für eine Lösung von Mad Catz, MOGA, Razer oder Trustmaster entscheidet, ist abhängig von eurem Geschmack und euren Vorstellungen von einem attraktiven Design. Auch liegen die Controller etwas anders in der Hand, unterscheiden sich aber sonst kaum. Meist erhaltet ihr zwei Analogsticks, ein Steuerkreuz, Schultertasten und Funktions-Buttons. Beim Layout ließen sich die Firmen vom Xbox 360/One- oder DualShock 3-Controller der PS3 inspirieren, umgewöhnen muss sich hier niemand.

Der C.T.R.L.R von Mad Catz. (Foto: Mad Catz)

Der C.T.R.L.R von Mad Catz. (Foto: Mad Catz)

Eine Empfehlung ist sicherlich der C.T.R.L. von Mad Catz, der ebenfalls als kleinere Micro-Ausgabe verfügbar ist. Für 50 bzw. 40 Euro gibt’s eine gute Verarbeitung und die Möglichkeit, ihn auch am PC oder Mac einzusetzen. Dank Bluetooth klappt das ohnehin bei den meisten.

Der MOGA Pro Power besitzt ein cleveres Feature: Ihr könnt ein Smartphone direkt in die vorgesehene Halterung klemmen und somit mobil wie an einer Handheld-Konsole zocken. Im Inneren befindet sich zusätzlich ein 2200 mAh starker Akku, der gleichzeitig das Mobiltelefon aufladen kann – während des Spielens.

Preislich in der Regel im mittleren Preissegment um die 30 Euro angesiedelt ist das Snakebyte Gamepad, das zwar keine auffälligen Besonderheiten besitzt, dafür aber einen soliden Job macht und für den Alltag vollkommen ausreicht. Wer das Layout eines PS3-Controllers favorisiert, wählt stattdessen den idroid:con.

Generell lässt sich sagen: Zwischen 30 und 50 Euro gibt’s von vielen Herstellern gut verarbeitete Controller, die alle einiges gemeinsam haben: Sie nehmen schnurlos Kontakt über Bluetooth auf und lassen sich auch für PC oder Android-basierte Streamingplayer wie Fire TV nutzen. Ebenfalls spannend ist der Einsatz als Gamepad für VR-Brillen wie Gear VR, für Samsungs Virtual-Reality-Peripherie müsst ihr nicht zwingend den offiziellen Controller kaufen. Der ist stellenweise ohnehin nicht mehr lieferbar oder unverhältnismäßig teuer – trotz einer wirklich ordentlichen Qualität.