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Snapdragon: Neue Prozessor-Riege vorgestellt

Am: 12. Februar 2016 um: 14:30 von: Daniel Wendorf

Qualcomms Desaster rund um den Snapdragon 810 ist vergessen. Überhitzungsprobleme oder eine miese Performance sind wahrlich keine Stichworte mehr, mit denen die flotten Prozessoren assoziiert werden.

Im Vorfeld des Mobile World Congress in Barcelona hat Qualcomm eine überarbeitete Riege an älteren Prozessoren vorgestellt. Die Modelle 625, 425 und 435 bieten aber mehr als nur leichtes Lifting.

Snapdragon 625

Beginnen wir mit dem Snapdragon 625, der als erster Chipsatz der 600er Serie im 14-nm-Verfahren produziert wurde. Die mögliche Abwärme wird über die filigrane Fertigung um ein Vielfaches vermindert, weshalb seine acht Kerne mit bis zu 2,0 GHz feuern können. Diese Rechenleistung nutzt Qualcomm, um 4K-Videoaufnahme anbieten zu können – daneben wurde auch ein modernes X9-Modem integriert, das mit bis zu 300 Mbps im Down- und 150 Mbps im Upstream überzeugt. WiFi-ac und die inkludierte Adrenoe 506-Grafikeinheit runden den Snapdragon 625 ab. Limitierungen? Gibt es auch, andernfalls wäre der Prozessor im Highend-Segment anzusiedeln. Maximal 1.900 mal 1.200 Pixel bei 60 Bildpunkten pro Sekunden oder FullHD bei 30 fps werden unterstützt. So gewährleistet Qualcomm, dass der 625er tatsächlich nur in Mittelklasse-Smartphones zum Einsatz kommt.

Snapdragon 435

Okay, dieser Prozessor ist noch im „alten“ 28-nm-Verfahren gefertigt, weshalb die acht Kerne des Cortex-A53 mit maximal 1,4 GHz takten – auch die etwas leistungsschwächere Adreno 505-GPU un Beschränkung auf FullHD bei 30 fps zeigen, dass dieser Chipsatz in jeder Hinsicht abgespeckt ist. Unterstützt werden 1080p-Videoaufnahme, 3000 Mbps im Down- und 100 Mbps im Upstream und WiFi-ac.

Snapdragon 425

Am unteren Ende der Leistungsskala steht Qualcomms Snapdragon 425. Ebenfalls in 28 nm gefertigt, bietet er nur vier Kerne á 1,4 GHz. Weitere Beispiele, weshalb der 425er zur Resterampe gehört? Eine Maximalauflösung von lediglich 1.280 mal 800 Pixeln bei 60 fps, 150 Mbps im Down- und 75 Mbps im Upstream. Snapdragon 435 und 425 besitzen aber das gleiche Pin-Layout wie sein Vorgänger, der 430, und können so von Smartphoneherstellern leicht integriert werden.

X16 – das erste Funkmodem mit 1000 Mbit/s im Downstream

Der Vollständigkeit halber sei auch auf das neue X16-Modem verwiesen, das erste Funkmodem aus dem Hause Qualcomm, welches satte 1000 Mbit/s im Downstream schafft. Serienreif ist dieses Modem jedoch nicht – Qualcomm plant daher eine Markteinführung zum nächsten Jahr. Auch hierzu hat Qualcomm ein Image-Filmchen:

(via)

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