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Need for Speed Most Wanted – Bis dato das beste Rennspiel für Smartphones

Am: 05. November 2012 um: 09:51 von: Sascha Ostermaier
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5 von 5 Sternen
App-Version 1.0.28
OS-Version 2.3.3
App-Größe 12MB + 1,9GB (In Game Download)
Preis 6,53 Euro

Mit Need for Speed Most Wanted erschien das erste Rennspiel nach Zusammenschluss der beiden Softwareschmieden Firemint und Codemonkeys. Das Spiel lässt einiges erwarten, wenn man sich die Trailer dazu anschaut. Ob die Erwartungen auch erfüllt werden und ob es mit Asphalt 7 mithalten kann, lest Ihr in diesem Test.

Gameplay

Need for Speed steht seit jeher für Straßenrennen gegen die Polizei und andere wagemutige Raser. Most Wanted bringt den Spieler Stück für Stück an die Spitze der Top-Streetracer. Rennen für Rennen sammelt man Speedpoints, um neue Fahrzeuge freizuschalten und weitere Strecken erkunden zu können. Direkt nach der Installation geht es auch schon los. Kein Startbildschirm, kein Hallo erstmal, direkt rein ins Rennvergnügen. Man bekommt die Steuerung erklärt und kann direkt seine erste Kohle verdienen und Speedpoints sammeln.

Die Rennen sind unterschiedlich aufgebaut, haben jedoch alle eine Gemeinsamkeit: Hochgradig aggressive Polizisten, die alles versuchen, um einen zu stoppen. Neben den obligatorischen Verfolgungsjagden gibt es auch Straßensperren, die je nach Spielfortschritt nur noch eine kleine Lücke zum Durchschlüpfen lassen. Zudem kommen die berüchtigten Nagelbänder zum Einsatz. Diese werden von vorausfahrenden Polizeifahrzeugen abgeworfen. Ein Ausweichen ist bei rasantem Tempo nicht immer einfach. Erwischt man ein Nagelband, verliert man im Extremfall die Kontrolle über das Fahrzeug, auf jeden Fall aber eine Menge Geschwindigkeit.

Das Tuningsystem ist etwas dürftig ausgefallen. Zwei Mod-Spots stehen bei jedem Fahrzeug zur Verfügung. Hier kann man für einzelne Rennen (jeder Mod gilt nur für ein Rennen), allgemeine Verbesserungen an einem Fahrzeug vornehmen. Das können bessere Reifen, eine bessere Panzerung oder auch ein effizienteres Nitro-System sein. Die Mods können helfen, man kommt aber auch ohne sie durch.

Wie bereits erwähnt, unterscheiden sich die Rennen. hier ein kurzer Überblick:

Straßenrennen:
Straßenrennen sind normale Rennen, die man möglichst als Erster abschließen sollte. Man fährt gegen fünf andere Streetracer und bekommt es zudem mit der Polizei zu tun, die es komischerweise nie auf die anderen Rennteilnehmer abgesehen hat.

Kontrollpunkt:
In diesen Rennen ist die Uhr der Gegner. Erreicht man den Kontrollpunkt vor Ablauf der Zeit, verlängert sich diese. Je nachdem wieviel Zeit am Ende übrig ist, erhält man Gold, Bronze oder Silber.

Tempojagd:
Diese Rennart gehört zu den anspruchsvolleren. Man muss das Rennen mit einer gewissen Durchschnittsgeschwindigkeit absolvieren. Auch hier gibt es drei Stufen für Gold, Silber oder Bronze. Bei diesen Rennen kann es sich lohnen, wenn man später noch einmal mit einem schnelleren Wagen vorbei schaut.

Heißer Wagen:
Ultraschalles Fahrzeug und brutale Polizisten, gepaart mit einem Zeitlimit, dass es in sich hat. Jede Kollision mit Polizisten gibt Strafsekunden, die am Ende dafür sorgen, dass die Zeit oft nicht ausreicht. Wohl der schwierigste Renntyp des Spiels.

Most Wanted:
Boss-Rennen, um die Liste der Streetracer empor zu klimmen. Eins gegen eins, nur die Polizei mischt noch mit. Schaltet in den meisten Fällen drei weitere Rennen frei.

Ziel ist es natürlich, Erster der Gesamtrangliste zu werden. Da das im Laufe des Spiels aber automatisch erreicht wird, kann man sich voll und ganz auf die einzelnen Rennen freuen. Diese werden auf einem Stadtplan mit verschiedenen Rennorten ausgewählt. Eine Story gibt es nicht weiter, die braucht es aber auch nicht. Die untypischen Renntypen sorgen für ausreichend Abwechslung.

Das bei den Rennen verdiente Geld kann man sofort wieder in neue Fahrzeuge stecken. Es gibt auch ein paar NFS Special-Edition Wagen, die nur einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung stehen. Man sollte sich diese trotz des hohen Preises zulegen, sie sind sehr gut abgestimmt und erleichtern manche Rennen enorm.

Man kann jedes Rennen beliebig oft fahren. Wer ein wenig Zeit mitbringt, kann sich so ein nettes Finanzpolster schaffen. Alternativ können auch verschiedene Geldpakete per In-App-Kauf erworben werden. Da diese nicht nötig sind und man ein Rennspiel normalerweise spielt um Rennen zu fahren, wirken diese etwas fehl am Platz. Man kommt gut ohne zusätzliche Käufe aus, zumal sich die Siegesprämien auch bei erneutem Spielen nicht verringern.

Grafik und Sound

Die Trailer der Konsolenversion von Need for Speed Most Wanted ließen auf eine eindrucksvolle Grafik hoffen. Die wird auch geboten. Die wunderschönen, detaillierten Strecken mit diversen Effekten machen einfach Spaß. Auch das Schadensmodell der Fahrzeuge war in dieser Form bisher nicht in Smartphone-Games vorhanden. Zerkratzte Karosserien, herabhängende Stoßstangen, zersplitterte Fenster: Erst nach der Zieleinfahrt wird das Ausmaß der während des Rennens gesammelten Schäden ersichtlich.

Auch bei mehreren Fahrzeugen gleichzeitig auf dem Display gibt es keine Verzögerungen oder Ruckler. Es ist möglich, dass dies auf anderen Smartphones nicht ganz so glatt läuft, während des Tests gab es jedoch nichts zu beklagen. Der Sound ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Neben aktuellen Songs als Hintergrundmusik, bekommt man sich nähernde Polizeisirenen und satte Motorengeräusche präsentiert. Wer pures Rennfeeling haben möchte, kann die Musik auch abstellen.

Steuerung

In den Standardeinstellungen wird per Neigungssensoren gelenkt. Die Steuerung auf diese Weise wurde in Perfektion implementiert. Egal wie schnell man unterwegs ist, jedes Fahrzeug lässt sich präzise auf Kurs halten. Man kann auch eine Touchsteuerung wählen, die Steuerung per Neigung funktioniert aber besser. Auch dies kann Smartphone-Modell abhängig sein, auf dem Galaxy Nexus funktionierte diese Methode aber stets einwandfrei. Nitro Boost wird per Wisch nach oben aktiviert, hier langt ein kurzer Wisch. Gedriftet wird durch gleichzeitiges Antippen des Bildschirms während man lenkt. Auch dies lässt sich präzise nutzen. Die gesamte Steuerung ist einfach nur fantastisch gelöst.

httpv://www.youtube.com/watch?v=xhcJlcGuovU

Einstellungen

Die Einstellungen erlauben die Regelung der Musik und Effektlautstärke getrennt voneinander. Außerdem kann man hier die Einstellungen zur Steuerung, u.a. ihre Sensivität, vornehmen. Dank der Verbindung zum Origin-Netzwerk kann man plattformübergreifend Speedpoints sammeln. Wer das Spiel also auch auf einer Konsole spielt, hat hier einen weiteren Vorteil. Leider werden nur die Speedpoints synchronisiert, Geld und erspielte Fortschritte nicht.

Fazit

Need for Speed Most Wanted ist ein grandioses Rennspiel mit großem Unterhaltungswert. Die sehr gute Grafik und die perfekte Steuerung machen so viel Spaß, dass man ein Rennen nach dem anderen fahren möchte. Die verschiedenen Renntypen tragen ebenfalls ihren Teil zur abwechslungsreichen Unterhaltung bei. Nicht vergessen sollte man natürlich die zahlreichen Fahrzeuge, die man zur Verfügung hat.

Bis dato ist Need for Speed Most Wanted nicht nur der beste Need for Speed Titel, sondern das beste Rennspiel für Smartphones. Die gut sechs Euro, die das Spiel kostet, sind sehr gut investiert und keinesfalls überzogen. Da kann man nur hoffen, dass Real Racing 3, das aus der selben Softwareschmiede kommen wird, ebenfalls den Weg auf Android-Smartphones finden wird.

Need for Speed Most Wanted kann für 6,53 Euro im Google Play Store geladen werden. Als Testgerät kam ein Samsung Galaxy Nexus zum Einsatz.

Need for Speed Most Wanted verlangt bei der Installation Zugriff auf:
 Netzkommunikation uneingeschränkter Internetzugriff
 Telefonanrufe Telefonstatus lesen und identifizieren
 Speicher Inhalt des USB-Speichers/SD-Karte ändern/löschen
 System-Tools Standby-Modus deaktivieren
 Ihre persönlichen Daten Kontaktdaten lesen

Kommentare & Social

  1. Dennis Vitt am 5. November 2012 um 13:30

    Leider hatte ich morgen das Problem, das es sowohl auf dem One X als auch auf dem Razr i Abstürze am laufenden Band produziert. Musste jedesmal die App wieder stornieren.. Vielleicht wirds bei neueren Versionen besser

    • Sascha Ostermaier am 5. November 2012 um 21:13

      Oha, das ist unschön. Auf dem Galaxy Nexus stürzte es kein einziges Mal ab, acuh nach mehreren Stunden am Stück (!) spielen nicht.

  2. DerKnochensturm am 6. November 2012 um 12:49

    Läuft echt prima auf meinem LG P990 (4.1.2 JellyBean) mit dem Tegra 2 Chip. Werd es bald mal aufs Nexus 7 werfen.

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