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Kindle Fire HD kommt mit gesperrtem Bootloader

Am: 17. September 2012 um: 09:45 von: Sascha Ostermaier

Mit dem Kindle Fire HD versucht Amazon ein weiteres Mal, den hart umkämpften Markt für Android-Tablets aufzumischen. Moddern wird es weniger gefallen.

Gerade für Modder sind leistungsfähige, kostengünstige Tablets ein Traum. Günstiges Tablet kaufen, Custom-ROM flashen, ein nahezu perfektes Tablet zum Schnäppchenpreis haben. Amazon scheint zumindest dieser Käuferschicht erst einmal einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen. Wurde beim ersten Kindle Fire die Modding-Szene noch animiert, das Gerät auszureizen, hat man sich dieses Mal für das Gegenteil entschlossen.

Der Bootloader der neuen Kindle Fire HD-Tablets wird gesperrt sein. Das macht die Hürde für einen schnellen Custom-ROM-Support etwas größer. Zwar gibt es bereits eine Möglichkeit, die neuen Geräte zu rooten, für einen Custom-ROM-Flash reicht dies aber nicht aus.

Sicher, es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein Workaround gefunden wird und man den Bootloader einfach entsperren kann, doch leider überzeugen auch die restlichen Specs nicht wirklich. Der verbaute Texas Instruments-Prozessor liegt weit hinter der Leistung eines Tegra-3-Prozessors, der beispielsweise im Nexus 7 verbaut ist. Auch die starken Modifikationen des Android-Systems machen das Tablet als Android-Tablet ziemlich uninteressant. (via)

Hindert Euch ein gesperrter Bootloader am Kauf eines Android-Geräts? Achtet Ihr vor dem Kauf auf so etwas?

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