HTC E1: Erstes Smartphone mit Hardware nach Kundenwunsch

Mit dem HTC E1 steigt HTC in China in das Geschäft mit Hardware ein, die sich der Kunde selbst zusammenstellen kann.

Vor einigen Wochen ging das Gerücht herum, das Motorola X Phone solle dem Kunden die Möglichkeit bieten, sich seine Wunschhardware selbst zusammenstellen zu können. Gemeint sind damit zum Beispiel die Farbgebung, die Größe des Arbeitsspeicher oder die der Kameraauflösung. HTC hat mit dem E1 nun Fakten geschaffen: In China probieren die Taiwanesen das Verkaufsmodell nun erstmals aus.

Seine Verwandtschaft zum HTC One sieht man dem HTC 603e (oder E1) deutlich an. Es verfügt über Android 4.1 mit Sense 4+, einen Dual-SIM-Schacht, einen 1,15 GHz Dual Core-Prozessor, 1 GB RAM, einen 4,3 Zoll-Touchscreen (800×480 Pixel), Bluetooth 4.0, NFC und einen 2.100 mAh-Akku. Engadget hatte das Gerät bereits im Hands-on. Das Video ist unter dem Artikel eingebunden.

HTC E1 (Bild: HTC)

Alleinstellungsmerkmal des Geräts ist jedoch etwas anderes: Wer sich im chinesischen HTC-Webshop ein Gerät bestellt, bekommt verschiedene Hardware-Optionen zur Hand: Wählen kann der Kunde zwischen verschiedenen Speichervarianten (8/16GB), Kamera-Auflösung (5/8 Megapixel) und Farbe. Ein spannender Testballon.

Wer weiß, wenn sich das Modell bewährt, bekommen vielleicht auch die deutschen Nutzer mal die Gelegenheit, sich das Wunschgerät selbst zusammenzustellen.