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Google I/O 2012: Das ändert sich bei Google Play

Am: 28. Juni 2012 um: 08:58 von: Sascha Ostermaier

Neben der Vorstellung des Nexus 7 Tablets und Android 4.1 (Jelly Bean) wurden auf der Keynote gestern auch Änderungen für Google Play angekündigt. Die Neuerungen in Google Play richten sich hauptsächlich an Entwickler, allerdings wird auf lange Sicht auch der Anwender davon profitieren.

Zunächst ließ Hugo Barra bei der Keynote auf der Google I/O einige neue Statistiken vom Stapel. Es sind über 600.000 Apps im Play Store verfügbar. Jeden Monat werden mittlerweile 1,9 Milliarden Downloads getätigt, insgesamt hat man den Meilenstein von 20 Milliarden Downloads erreicht. Weltweit gibt es 400 Millionen aktivierte Android-Geräte.

In 132 Ländern werden kostenpflichtige Apps angeboten, 190 Länder werden mit kostenlosen Apps versorgt. 50 Prozent der Apps bieten In-App-Käufe an. Google arbeitet eng mit den Netzanbieteren zusammen, um noch mehr Abrechnungen über die Mobilfunkrechnung zu ermöglichen.

Smart App Updates:
Künftig werden App-Updates intelligenter und beanspruchen wesentlich weniger Datenvolumen. Es werden bei Updates nicht mehr die kompletten Apps neu geladen, sondern nur die Änderungen. Das spart Zeit und es fließen weniger Daten, was erst einmal positiv für den Nutzer ist. Diese Funktion wird für Android Geräte mit Gingerbread oder höher verfügbar sein.

Google Cloud Messaging:
Auch wenn der Nutzer vermutlich keinen Unterschied zum bisherigen Push-Service merken wird, ist Cloud Messaging wesentlich effektiver und weniger datenhungrig. Anstatt eine komplette Meldung auf das Gerät zu beamen, wird nur ein Hinweis, dass da etwas Neues ist, auf das Gerät gebracht. Der Nutzer kann dies dann manuell abrufen, zum Beispiel beim Öffnen der entsprechenden App. Das Verfahren spart laut Google eine Menge Daten und schont dadurch auch den Akku des Gerätes. Interessant für Entwickler: Google Cloud Messaging wird komplett kostenlos sein und keinerlei Beschränkungen unterliegen.

App Encryption:
Ab Android 4.1 werden kostenpflichtige Apps vor dem Download mit einem gerätespezifischen Schlüssel versehen. Das soll vor allem die Entwickler vor Raubkopien schützen. Der Nutzer wird davon wohl nichts mitbekommen.

Inhalte:
Google Play bietet in den USA bisher Apps, Bücher, Musik und Videoverleih über den Play Store an. Ab sofort kann man dort Filme und TV-Serien auch kaufen und dauerhaft nutzen. Außerdem wird es Magazine geben. Diese werden als Einzelkauf oder Abo angeboten. Großer Vorteil: Alle Magazine kann man 14 tage kostenlos testen. Ob und wann Deutschland in den Genuss der Inhalte kommt, wurde nicht erwähnt. Aber der kürzlich erfolgte Start von Google Play Books hierzulande lässt hoffen, dass die neuen (und für die USA alten) Inhalte auch irgendwann den Weg zu uns finden.

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