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APEFS – Android-Apps nach Zugriffsberechtigungen filtern

Am: 18. Januar 2013 um: 10:18 von: Claudia Krueger
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4 von 5 Sternen
App-Version 1.0.3
OS-Version 2.1
App-Größe 5,27 MB
Preis kostenlos

Von Apps verlangte Zugriffsberechtigungen, wie beispielsweise “SMS senden” oder “Telefonnummern direkt anrufen”, sind immer wieder ein heißdiskutiertes Thema. Wer hat schon Lust, vor jeder Installation die Berechtigungs-Liste durchzulesen? Die Android-App APEFS möchte Abhilfe schaffen: Sie filtert Anwendungen mit unerwünschten Zugriffen schon bei der Suche heraus. Wie das funktioniert, haben wir uns angeschaut.

Funktionsumfang

Auf der App-Startseite befinden sich Buttons für Charts, eine erweiterte Suche, bereits installierte Apps, Einstellungen und das Impressum. Wer vermutet, unter den Einstellungen die Filter für Zugriffsberechtigungen zu finden, der irrt: Hier lassen sich nämlich die App-Designs Dunkel, Hell und Klassisch einstellen.

Unter den Charts verbergen sich Apps und Spiele aus dem Google Play Store. Ebenso wie im Store ist die Suche nach der begehrten App entweder über eine Suchmaske oder anhand der üblichen App- und Spiele-Kategorien möglich.

Wer die Filter für Zugriffsberechtigungen sucht, wird in den Suchergebnissen fündig: Hier zeigt ein Feld über der App-Liste die Anzahl der eingestellten Filter an. Tippt man darauf, öffnet sich die Filter-Liste. Nach Einstellung eines oder mehrerer Zugriffsbeschränkungen werden nur noch die Apps oder Spiele ohne die jeweiligen Zugriffsrechte angezeigt.

Darüber, ob die Positionierung der Filter-Einstellung an dieser Stelle sinnvoll ist oder ein entsprechender Menüpunkt auf der Startseite praktischer wäre, lässt sich sicherlich streiten. Zwar bietet sich auf diese Weise die Möglichkeit, die Filterauswahl gezielt auf die jeweilige App-Suche anzuwenden, für den APEFS-Neuling liegen die Filter jedoch ziemlich versteckt.

Die erweiterte Suche ermöglicht, Suchergebnisse grundsätzlich nach Kriterien wie kostenlos, kostenpflichtig, SafeSearch, Relevanz oder Beliebtheit einzuschränken, beziehungsweise zu ordnen. Über den Menüpunkt “Installierte Apps” lassen sich alle bereits auf dem Gerät vorhandenen Anwendungen nach Berechtigungen filtern.

Beim Öffnen einer App werden User-Bewertungen, Preis und Zugriffsberechtigungen angezeigt. Man kann direkt aus APEFS heraus die jeweilige Anwendung installieren, entfernen oder ein Feedback an die jeweiligen App-Entwickler und auf Wunsch auch an die Entwickler von APEFS schicken.

Bedienbarkeit

Bis auf die versteckten Zugriffs-Filter ist die Android-App sehr logisch aufgebaut und gut strukturiert. Alle Bedienelemente werden ausreichend groß dargestellt. Auf unserem Testgerät, einem Huawei Ascend P1 mit Android 4.0.3 (Ice Cream Sandwich), lief APEFS sehr flüssig – sowohl Suchfilter als auch Ergebnislisten öffneten sich zügig.

Fazit

Wer sichergehen möchte, dass nur Apps mit gewünschten Zugriffsberechtigungen auf dem Android-Device landen, liegt mit APEFS genau richtig. Die Anwendung bietet eine famose und verlässliche Reißleine für alle Datenschutz- und Sicherheits-Freaks. Im Test lief sie einwandfrei und ohne Abstürze.

Zur Beschränkung einzelner Zugriffsrechte, die global für alle App- und Spiele-Kategorien gelten sollen, wäre ein zusätzlicher Menüpunkt (außer dem weniger spezifischen “SafeSearch” in den erweiterten Einstellungen) auf der Startseite wünschenswert.

Die Android-App APEFS gibt es zum kostenlosen Download im Google Play Store.

Erfreulicherweise gehen die Entwickler in der Uni Siegen bei den Zugriffsberechtigungen für ihre App auch gleich mit gutem Beispiel voran und verlangen nur das Nötigste:

APEFS verlangt bei der Installation Zugriff auf:
Netzkommunikation  Voller Netzwerkzugriff, Netzwerkverbindungen anzeigen

Claudia Krüger arbeitet als Redakteurin für N-Droid.de. Ihre Vorliebe liegt im Testen von Android-Hardware und Gadgets. Ein weiteres Interessengebiet von Claudia ist das Optimieren neuer und älterer Android-Geräte durch modifizierte Software.

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