Flugverhalten und Kamera: Worauf Sie beim Kauf einer Drohne achten sollten

Drohnen erfreuen sich wachsender Beliebtheit und sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Beim Kauf einer Drohne sollten neben den Eigenschaften des Fluggeräts auch die eigene Erfahrung berücksichtigt werden. Moderne Geräte lassen sich via Android-App auch von unterwegs steuern.

Drohnenkauf: darauf müssen Sie achten

Mini Drohne oder Maxi Drohne? Mit oder ohne Kamera? Professionell oder Hobby? Je nach Einsatzbereich bieten sich Extras wie zusätzliche Sensoren oder eine App-Unterstützung an. Eine geeignete Drohne muss über gute Flugeigenschaften verfügen und sich einfach steuern lassen. Außerdem sollten GPS-Sensoren vorhanden sein, damit die Drohne nicht verloren geht. Moderne Geräte sind mit einer automatischen Rückkehrfunktion ausgestattet, über die sich die Drohne zurückholen lässt. Die Optik der Drohne ist Geschmackssache, wobei das Modell der Wahl gut sichtbar sein sollte. Es empfiehlt sich, eine Checkliste zu erstellen, um die passende Drohne zu finden.

Mini Drohne, Maxi Drohne oder Quadrocopter?

Anfänger entscheiden sich oft für eine Mini Drohne. Gute Modelle sind bereits unter 100 Euro erhältlich. Das Flugverhalten gleicht dem einer klassischen Drohne. Mini Drohnen sind zudem deutlich robuster und langlebiger. Maxi Drohnen bieten dafür mehr Leistung und halten den Windgeschwindigkeiten besser stand.
Wichtig sind eine gute Flugstabilität und eine einfache Lenkung. Mit einem Quadrocopter sind Neulinge in der Regel gut beraten. Besonders geeignet wären zum Beispiel die Drohnen von DJI. Mehr ins Detail geht es zu diesem Thema beim Duell DJI Spark vs Mavic. Tricopter sind etwas kostspieliger und schwieriger zu steuern. Welches Modell das richtige ist, hängt vom persönlichen Geschmack und Erfahrungslevel ab.

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Kamera und App-Steuerung

Eine Anfängerdrohne benötigt keine Kamera. Ideal sind Modelle, bei denen sich die Kamera nachrüsten lässt. Andernfalls muss bei einem Defekt der Kamera direkt der Hersteller bemüht werden. Die Kamera-Qualität sollte ebenfalls zu den Anforderungen passen, die an die Drohne gestellt werden. Fast alle Modelle sind mit einer Full-HD-Kamera ausgestattet. Für professionelle Aufnahmen wird eine Drohne mit 4K-Kamera benötigt.
Viele Drohnen können mittlerweile via Handy-App kontrolliert werden. Via Android-Smartphone lassen sich dann beispielsweise Flugmanöver einleiten oder die Drohne in der Egoperspektive verfolgen, indem der Live-Feed direkt an das Android-Gerät gesendet wird. Die Bedienung ist dementsprechend simpel. Für Nachtflüge empfiehlt sich eine Drohne mit LED-Scheinwerfern. Verschiedene Drohnen können aus der „Egoperspektive“ geflogen werden.

Wie schwer darf die Drohne sein?

Eine geeignete Drohne sollte mindestens vier bis fünf Kilogramm tragen können. Anspruchsvolle Aufnahmen bedürfen einer hochwertigen Kamera und dementsprechend einer leistungsfähigeren Drohne. Hier gilt es, den Kompromiss zwischen Leistung und Budget zu finden.
Kleine Drohnen mit geringem Eigengewicht sind besonders sicher. Soll die Drohne von einem Kind geflogen werden, muss besonders auf die Sicherheit geachtet werden. Auch für den Indoor-Einsatz bieten sich Mini-Drohnen an. Die Drohne muss zudem über einen Propellerschutz verfügen, da der Propeller ein gewisses Verletzungsrisiko birgt.
Damit die Drohne nicht plötzlich absinkt, muss sie mit einem leistungsfähigen Akku ausgestattet sein. Die bekannten Testmagazine geben einen Überblick über die Akkuleistung der verschiedenen Modelle auf dem Markt.

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Geschwindigkeit der Drohne: weniger ist mehr

Die maximale Geschwindigkeit der Drohne hat wesentlichen Einfluss auf den Spaßfaktor. Allerdings sind schnelle Drohnen schwieriger zu steuern und bergen ein größeres Gefahrenpotenzial. Hier gilt es abzuwägen, welche Geschwindigkeit für den jeweiligen Einsatzbereich optimal ist. Kinder sollten eine deutlich langsamere Drohne nutzen. Für Profis bieten sich auch schnellere Modelle an. Zubehör wie Propellerschutz und Flugsicherheitshandbuch gehören in jedem Fall zum Pflicht-Repertoire.