Webdesign und Android: Alles responsiv?

Webdesign und Smartphones, das ist eine Geschichte mit einem langen Bart. Jüngere Nutzer werden es kaum noch wissen, doch eine ganze Zeit lang waren viele Webseiten für Nutzer von Smartphones nur schwer navigierbar. Wie sieht es um den Zustand des responsiven Webdesigns aus und welche Industrien können besonders davon profitieren?

Eine kurze Geschichte des Webdesigns

Früher, da waren Webseiten keineswegs an verschiedene Bildschirmgrößen angepasst, sondern statisch. Noch vor dem Release des ersten Android-Smartphones stellte Steve Jobs im Jahr 2007 das iPhone vor – und brachte das Publikum zum Jubeln, als er damit durch die Webseite der New York Times navigierte. Was aber auch Android-Nutzern bald auffiel: So gut wie alle Webseiten waren lediglich für große PC-Bildschirme optimiert. Wer am Smartphone surfte, durfte oft mit umständlichen Tipp- und Zoom-Gesten Texte vergrößern und manche Webseiten waren schlicht nicht navigierbar. Bei aktuellen Modellen wie dem Galaxy S10 sind die Bildschirme größer, doch das Problem bleibt. Die meisten Betreiber fanden darauf eine simple Antwort: Mobile Versionen von Webseiten machten die Navigation leichter, verzichteten aber auch auf viele Funktionen. Schon bald wurde klar: Wenn man die Abermillionen Smartphone-Nutzer bei der Stange halten wollte, brauchte man für alle Bildschirmgrößen und Geräte das passende Design.

Responsives Design als Lösung: Wie wichtig ist Webdesign?

Die Lösung für das Dilemma heißt „Responsive Webdesign“: Beim responsiven Design passt die Webseite sich dynamisch der Bildschirmgröße an. So kommen sowohl Desktop- als auch Android-Nutzer beim Surfen auf ihre Kosten, der Content wird für alle User optimiert dargestellt.

Wie wichtig ist Webdesign aber im Zeitalter von Smartphones? Tatsächlich hat ein gutes und Regeln beachtendes Webdesign große Auswirkungen auf das Surf-Verhalten von Smartphone-Besitzern. Ein Beispiel wären Shops im Internet. Während Amazon und Ebay responsives Design bieten, haben manche lokale oder kleinere Shops sich den Gegebenheiten bislang nicht angepasst – und bezahlen dafür im wahrsten Sinne des Wortes den Preis, da die Nutzer bei komplizierter Navigation schnell aufgeben und Produkte ganz einfach anderswo kaufen.

Den Nutzen von übersichtlichem Webdesign sieht man auch an der Gaming-Industrie. Im Internet werden aktuell Casino Spiele immer populärer und die Kunden fordern hier zurecht beim Anbieter-Vergleich gut navigierbare Webseiten und volle Funktionalität am Handy. Wer also einen Casino Bonus ohne Einzahlung 2019 haben möchte, muss diesen zunächst einmal auf einer übersichtlichen und gut gestalteten Webseite finden. Und dann noch in der Lage sein, all die verfügbaren Slots bei den verschiedenen Anbietern auch am Android-Smartphone zu spielen.

Responsives Design sorgt dafür, dass eure Leser und Nutzer die Seite auf jedem Gerät ein ähnliches Erlebnis haben. (Quelle: Pexels)

Regeln bleiben gleich

Die Regeln für gutes Webdesign bleiben aber auch im mobilen Sektor immer die gleichen: Die Inhalte sollten schnell zu erreichen sein, man sollte Platz für andere Elemente als nur Text lassen, den User in den Mittelpunkt stellen und bei der Gestaltung der Webseiten nicht zu schrill vorgehen. Das gilt auch mehr als zehn Jahre nach der Einführung des ersten modernen Smartphones und wird sich auch in Zukunft so schnell nicht ändern. Besonders für Nutzer, die nicht unendlich viel Speicherplatz haben und so wenige Apps wie möglich speichern möchten, um damit Platz auf dem Smartphone freizuräumen. Durch die Allgegenwart des Internets wird das Surfen im Web auch in den kommenden Jahren noch zunehmen.

Fazit

Ist Webdesign auf Android also wichtig? Klare Antwort: Ja! Nach wie vor entscheidet die Qualität des Webdesigns über Umsatz, Kundentreue, die Anzahl der Klicks und die Wahrnehmung nach außen. Gerade wenn es um responsives Design geht, gilt die Maxime: Die Nutzer stehen immer im Mittelpunkt. Und so sollte es auch bleiben.

(Aufmacher: Pexels)