ZTE: Whitepaper zur 5G-Sicherheit

ZTE, ein internationaler Anbieter von Telekommunikations-, Unternehmens- und Verbrauchertechnologielösungen für das mobile Internet, greift die aktuelle Diskussion um die Frage nach Netzsicherheit für 5G-Netze auf und hat  anlässlich der „GSMA Mobile 360 Security for 5G“-Konferenz, die diese Woche in Den Haag stattfand, ein Whitepaper zur Sicherheit in 5G-Netzen veröffentlicht. In dem Whitepaper mit dem Titel „Security Makes 5G Go Further“ legt ZTE seine Auffassung und Lösungen zum Thema 5G-Sicherheit dar, insbesondere im Bereich Technologie und Netzsupervision.

„Für einen IKT-Anbieter wie ZTE ist es natürlich essentiell, die Lieferung von vertrauenswürdiger und sicherer Technik zusichern zu können“, sagte Zhong Hong, Chief Security Officer von ZTE, auf der GSMA Sicherheitskonferenz. „Sichere Technik hat einen großen und tiefgreifenden Einfluss auf die Sicherheit bestehender Netze und sowie natürlich auch den bevorstehenden Aufbau neuer 5G-Netze.“ Auf der GSMA-Veranstaltung erörterte Zhong Hong die Notwendigkeit der Gewährleistung von Netzsicherheit in der 5G-Ära sowie die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen und brachte seine Erwartung zum Ausdruck, gemeinsam mit Industriepartnern einen sicheren und vertrauenswürdigen Cyberspace aufzubauen.

Laut dem ZTE-Whitepaper soll die Zusicherung der 5G-Netzsicherheit mehrdimensional und vielschichtig sein, wobei insbesondere neue 5G-Technologien wie Network Slicing und Mobile Edge Computing in den Blick genommen werden müssen. Dies ist notwendig, weil 5G durch neue Technologien wie SDN/NFV neu definiert wird, um flexible On-Demand-Dienste anzubieten. Alle neuen Technologien stellen allerdings auch neue Sicherheitsrisiken und Herausforderungen für 5G-Netze dar.

Im Hinblick auf die an das 5G-Netz angeschlossenen Einrichtungen können die Betreiber das gesicherte 5G-Netz durch Network Slicing anpassen, indem sie ihre eigenen Security-Ressourcenpools freigeben. Für wichtige Assets der Kunden können KI- und Initiativabwehrtools eingeführt werden, um den Schutz der Netze in vertikalen Industrien zu stärken.

Neben technischen Maßnahmen stellt einer erhöhte 5G-Netzsicherheit auch höhere Anforderungen an die Sicherheitsregulierung, einschließlich neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen, regulatorischer Modelle sowie Sicherheitsbewertung und -zertifizierung. Die neuen Anforderungen an die 5G-Netzsicherheit stellen auch das bestehende Sicherheitssicherungssystem, das Betriebs- und Wartungssystem sowie das Kundendienstsystem vor Herausforderungen.

Als führender Anbieter von 5G-Lösungen und -Produkten versteht ZTE die Anliegen von Verbrauchern, Kunden, Regierungen und relevanten Organisationen. ZTE hat sich verpflichtet, sichere und glaubwürdige 5G-Lösungen und -Produkte anzubieten, indem es ein erstklassiges Cybersicherheitssystem entwickelt hat.

ZTE freut sich darauf, gemeinsam mit Betreibern, Regierungen, Aufsichtsbehörden und unabhängigen Sicherheitsbewertungsstellen die offenen und transparenten Sicherungsmechanismen für 5G-Netze auszuloten und erfolgreiche Ideen und Praktiken der Sicherheitssicherung auszutauschen.