Avast warnt vor weiblichen Reizen auf Facebook

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Reißerische Überschrift, klar, aber so haben wir wenigstens eure Aufmerksamkeit! Die nutzen wir für eine Warnung vor neuer Schadsoftware.

Avast, weltweit führender Hersteller von Sicherheitsprodukten im digitalen Zeitalter, warnt einmal mehr vor einem Angriff, der über Facebook ausgespielt wird. Im Fokus der neuen Betrugswelle stehen Android-Nutzer, die über das soziale Netzwerk urplötzlich Kontakt von attraktiven, aber leider Gottes auch fiktiven Frauen bekommen und gebeten werden, eine Chat-Anwendung herunterzuladen.

Hierbei handelt es sich angeblich um die Kik Messenger App, die aber nur als Etikett dient für eine Spyware der besonderen Art. Denn das flugs heruntergeladene Schadprogramm zapft euer Telefon mit allem an, was technisch möglich ist. Kontakte, Gesprächsprotokolle, SMS und Fotos werden ebenso übertragen wie eure aktuelle Position, die mit vielen anderen Standortbestimmungen zu einem Bewegungsprofil zusammengesetzt werden kann. Darüber hinaus, so Avast, sei die Software auch in der Lage, Gespräche der Opfer aufzunehmen, wenn das Smart-Device in Hörreichweite ist.

Avast schreibt weiter:

Nachdem die Sicherheitsexperten von Avast die gefälschte Kik Messenger App analysiert hatten, stellten sie fest, dass es sich dabei um Spyware – konkret um einen sogenannte Advanced Persistent Threat (APT) – handelt. Den komplexen und zielgerichteten Angriff nennt Avast „Tempting Cedar Spyware“. Während ihrer Recherche stießen die Experten in den Archiven auf weitere Android-Packages (APKs) in Verbindung mit gefälschten Messengern oder Feedreader-Apps, die alle die gleichen schädlichen Module enthielten. Darüber hinaus wurde klar, dass bereits viele andere Personen auf Tempting Cedar Spyware hereingefallen sind.

Die neue Bedrohung hört auf den Namen Android:SpyAgent-YP[Trj] und dessen Effektivität ist wie bei so vielen Schadprogrammen auch leichten Aussetzern im Gehirn der Nutzer geschuldet. Denn nach wie vor gilt, dass ihr nunmehr einen aktuellen Virenschutz installieren solltet; seid generell skeptisch bei plötzlicher Kontaktaufnahme mit fremden Personen in sozialen Netzwerken. öffnet keine Links aus unbekannten Quellen und führt die Downloads am besten über die originale Website oder einen zertifizierten Online-Store wie Google Play oder iTunes durch.

Die Dame hier finden wir generell attraktiv, doch sie löst auch dezentes Unbehagen aus. Warum schreibt sie uns? (Foto: Pexels.com)

Aufgefallen ist das neue Schad-Kit übrigens nur, weil sich ein Nutzer an Avast wandte und das Unternehmen daraufhin die fragliche SOftware untersuchte. Ein Glücksfund, sozusagen. Die aktuelle Antiviren-Software könnt ihr hier im Google Play Store herunterladen:

(Quelle: Avast-Pressemitteilung // Aufmacher: Pexels.com)