Gigaset GS160: Technik-Vintage mit eigenen Qualitäten

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Die Kamera

Gigaset verbaute einen 13-MP-Sensor zum Gebrauch der rückseitigen Kamera. Der Sensor ist groß genug, um selbst bei diffusen Lichtverhältnissen passable Ergebnisse zu erzielen. Ihr ahnt es: Auch hier muss eine Einschränkung erwähnt sein. Die Android-Bordmittel reizen den Sensor kaum aus, Artefakte und starke Kompression sind auszumachen, zudem fokussiert die Kamera nicht schnell genug. Mit Apps wie Open Camera klappt dies schon besser. Dann wird aus dem GS160 noch immer keine Profikamera, die geschossenen Bilder und Videos (bis zu 1080p) sind dann aber weit über Schnappschussqualität.

GS-Vergleichsfoto

Beispielhaft mal wieder ein Foto der Dresdner Frauenkirche, geschossen am 1. Januar 2017 gegen 12 Uhr. Was auffällt: Kleinere Artefakte im Himmel, Konturen zwischen zwei sich stark voneinander unterscheidenden Farben wirken dezent verwaschen. Details wie das barocke Stückwerk werden passabel eingefangen, weit entfernte Objekte wirken noch klar genug. Erstaunlich: Dunkle Flecken wie das schattige Kopfsteinpflaster werden detailliert erfasst.