In eigener Sache: Allen Lesern einen guten Rutsch!

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Liebe N-Droid.de-Leser!

Es war für uns ein ereignisreiches Jahr. Ein Redesign, neue Redakteure, einige spannende Projekte in der Pipeline – wir haben 2016 wirklich genossen und uns gefreut, jeden von euch als Leser auf unserer Seite begrüßen zu dürfen.

Gleichwohl war 2016 ein Jahr, das enorm polarisierte. Wir reden nicht einmal von den vielen verstorbenen Menschen, die in Kultur und Politik tätig waren und unsere Kindheit, Jugend sowie Gegenwart mitprägten. Deren Verlust ist tragisch, da wir aber aus leidvoller Erfahrung dieses Jahres wissen, dass der persönliche Verlust eines nahestehenden Menschen wohl mehr als diese Welt hier bedeuten kann.

2016 war das Jahr der Extreme – oder besser: Extremen? Mit Donald Trump hat es ein notorischer Lügner an die Spitze eines der mächtigsten Länder dieses Planeten geschafft, mit politischen Bewegungen rechts der Mitte wird das gegenwärtige Weltgefüge grundsätzlich infrage gestellt. Viele Schreihälse fordern die Einigelung ihres Landes, wollen in ihre muckeligen Landesgrenzen zurück und beweinen eine Zeit, die lange vorbei ist (oder die es nie gab). Und tun dabei so, als ob dies der Aufbruch in neue, moderne Zeiten wäre, in der alle profitieren würden. Von was aber?

Obwohl wir kein politisches Magazin sind, haben wir als Redaktion doch unseren Standpunkt. Und dieser heißt Vielfalt. Was wir darunter verstehen, das könnt ihr selbst erfahren, indem ihr euer Smartphone mal „durchdenkt“. Entwickelt in Labors rund um den Erdball, gefertigt in Asien, mit Betriebssystemen aus den USA, die mit Technik aus Europa und immer von Menschen aller Herren Länder in jedem Projekt zum finalen Produkt begleitet wäre es in einer rückwärts gewandten Welt nicht möglich, überhaupt erdacht zu werden.

Natürlich, unsere Zeiten sind kompliziert! Aber gerade weil sie kompliziert sind, sind die Antworten auf all die drängenden Fragen nicht einfach. Einen Krieg mit Bomben beenden? Und dann? Menschen ausschließen und sich ihrem Schicksal überlassen? Statt eigener Anschübe aus einem Tief herauszufinden, einfach andere pauschal verurteilen? Die Wirtschaft noch stärker abschotten, nur um das Gefühlt zu erzeugen, es würde wirtschaftlich aufwärts gehen? Kann man machen, bleibt aber doof.

Zwei unserer Redakteure wurden in einem Land geboren, das es gar nicht mehr gibt; ein weiterer hat einen Migrationshintergrund, ein Schreiberling opfert seine Freizeit, um Fremde in Deutschland mit unseren Werten und unserem Alltag vertraut zu machen. Ein nächster arbeitet gar am CERN in der Schweiz und bringt mit seinem internationalen Team und ihren klugen Formeln die Menschheit weiter – ohne dass wir das aktiv mitbekämen. Und dann wäre da noch GJuce, unsere Trägerfirma, die mit viel Knowhow und Zeit das Projekt N-Droid.de immer weiter bringt. Wir kommen aus so unterschiedlichen Gegenden und mit vielfältigsten Hintergründen, dass es uns als Team bereichert. Nicht immer ohne Konflikte, doch immer mit Erfolg.

Wir überschreiten als Redaktion tagtäglich im Kopf und Netz unsere Grenzen, um euch Informationen, News und Specials anzubieten. Mal exklusiv, mal in Kooperation mit geschätzten Kollegen. Für uns ist es ein Privileg, eines schönes noch dazu. Ohne treue Leser und eifrige Kommentare wäre das, also N-Droid.de, nicht möglich. Und dafür ein großes Danke!

Wir wünschen euch fürs Jahr 2017, dass ihr in diesen verrückten Zeiten einen kühlen Kopf bewahrt, lautstark geschriene Meinungen als auch offizielle Berichterstattung hinterfragt und euch die Zeit nehmen könnt, komplexe Dinge mit mehr als wenigen Schlagworten zu durchdringen. Aber so schwerfällig viele Themen auch sind, wünschen wir euch vor allem Gesundheit, Freude, viel Glück bei euren eigenen Projekten, dass es euch und euren Lieben an nichts mangelt und ihr in exakt einem Jahr auf 2017 zurückblicken könnt als eines der besten Jahre eures Lebens!

Wir sehen uns im Januar wieder!

Die Redaktion von N-Droid.de

(Aufmacher via Pexels.com)