Bluboo Maya Max im Test: 160-Euro-Phablet als Android-Primus

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Ein 6-Zoll-Phablet mit schnellem Achtkern-Prozessor, ausschließliche namhafte Komponentenlieferanten, eine hochwertige Verarbeitung: Das Bluboo Maya Max ist ein Smartphone, dessen Technik und Verarbeitung durch einen phänomenalen Preis gekrönt wird. Gibt es denn da einen Haken? Und wenn ja, welchen?

Hochwertige Telefone aus Fernost sind wir ja fast schon gewohnt. Erinnern wir uns nur an das Cubot P12 (Test hier) oder dessen Nachfolger Cubot S (Test hier). Keines der Telefone war technisch den Premium-Smartphones überlegen, dafür überzeugten sie beim Preis-Leistungsverhältnis und begeisterten mit ihrer Verarbeitung. Im Falle des HOMTOM HT7 Pro war es gar so, dass der extrem niedrige Preis einen schnellen Einkauf provozierte.

Bereitgestellt vom Versandhändler Gearbest haben wir nun das Bluboo Maya Max zum Praxistest erhalten. Ein Phablet – also zwischen normalem Smartphone und Tablet – mit sechs Zoll großem Display. Und zu einem Preis, der regelmäßig unter 150 Euro liegt. Natürlich werden wir da hellhörig und haben erst einmal das Datenblatt studiert – wird da nicht möglicherweise Schund zum überhöhten Preis oder mit billigster Verarbeitung auf die Kunden losgelassen. Das Datenblatt sagt „nö“. Der Prozessor wird von MediaTek gestellt, der Arbeitsspeicher kommt von Samsung, das Displaypanel von Sharp, Kamera und Akku von SonyFoxconn stellt die Gerätekontakte. Außerdem verfügt das Bluboo Maya Max über neckische Features wie einen Quickcharge, Gorilla Glass 4, 4G-Konnektivität und und und!

So hochgezüchtet muss doch ein Haken dran sein! Das Gefühl ließ uns nicht los.

Der Ersteindruck: Verpackung, Zubehör, Telefon

Ein silbernes Logo, die Rückseite mit einem kleinen Specs-Sheet beklebt – die Verpackung des Bluboo Maya Max ist nun kein allzu edles Designaccessoire, aber zweckmäßig. Öffnet ihr den Karton, erschlägt euch der Inhalt. Natürlich ist das Telefon enthalten. Bluboo spendiert dazu ein USB-Typ-C-Kabel, den passenden Schnellladeadapter, zwei Sätze Schutzfolien, zwei Plastikspatel zum Entfernen von Schmutz und – bei Chinaphones fast Standard – eine Rückseitenabdeckung aus Silikon.

Bluboo spendiert eine Menge Zubehör. Besonders fein: Die Schutzfolie ist bereits aufgetragen! (Foto: N-Droid.de)

Bluboo spendiert eine Menge Zubehör. Besonders fein: Die Schutzfolie ist bereits aufgetragen! (Foto: N-Droid.de)

Das Maya Max ist groß, aber nicht unhandlich. Die sechs Zoll seines Displays sind imposant, keine Frage, durch die Verwendung von 2,5D-Glas kommt es fast ohne Rahmen aus, lediglich ober- und unterhalb des Displays wächst das Telefon über den Bildschirm hinaus. Handschmeichelnd ist der Metallkorpus des Maya Max, der rückseitig gebürstet ist und an den Seiten das Telefon mit glänzendem Metall wertig einfasst. Rechterseits befinden sich die Lautstärkewippe und der On/Off-Knopf, linkerseits die Vorrichtung für den SIM-Schlitten und ein Schalter, mit dem ihr das Telefon auf lautlos schaltet. Besonderes Schmankerl: Der 3,5mm-Audiojack auf der Oberseite wird von einem Metallstift versiegelt – hört ihr gerade keine Musik, kann kein Staub eindringen. Gut mitgedacht. Bliebe noch die Unterseite: Zwei (!) Lautsprecher und der USB-C-Anschluss haben dort ihren Platz gefunden.

Eine eigene Designlinie hat Bluboo nicht. Die Formsprache und Materialauswahl lässt das Telefon irgendwo zwischen älteren iPhones, HTC und Samsung verorten. Ein Nachteil? Keineswegs.

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Seite 2: Ersteinrichtung
Seite 3: Display, Prozessor, Speicherausstattung und Akku // Sprachqualität und Konnektivität
Seite 4: Kamera und Klang
Seite 5: Fazit