Conrad: Neue App fürs Internet der Dinge

IoT – kurz für: Internet of Things – ist nach VR das nächste große Hypethema in der Elektronik.

Dass sich viele die Sinnhaftigkeit des „Internets der Dinge“ noch infrage stellen, ist eine Sache. Die andere: Der schon jetzt arg fragmentierte Markt, der die Idee eines einheitlichen Hubs, über dne alle vernetzen Geräte bedient werden können, zerschrotet.

Der Elektronik-Händler Conrad hat mit Conrad Connect jedoch eine App in der Hinterhand, die eben die verschiedenen Hersteller auf einem Dashboard zusammenfasst. Insgesamt 13 verschiedene Systeme lassen sich bereits zusammenfassen. Darunter Philips‘ HueLogitech Harmonyinnogy SmartHomeGarmin und Mobile Alerts, welche die bisher acht Plattformen ergänzen. Komplettiert wird die aktuelle App-Version durch die zwei Services IFTTT Maker Channel und Locative.

Das neue Dashboard ist bunt und zunächst unübersichtlich - es ist zugleich ein mächtiges Tool für das IoT. (Bild: Conrad Electronics)

Das neue Dashboard ist bunt und zunächst unübersichtlich – es ist zugleich ein mächtiges Tool für das IoT. (Bild: Conrad Electronics)

Letztere sind besonders spannend. Mit IFTTT („If this then that“) könnt ihr auf spielend einfache Weise vernetzte Dinge miteinander kombinieren. Solltet ihr euch etwa eurem Gartenzaun nähern, könnte dieses von ganz allein aufgehen. Oder ihr verlasst das Haus mit eurem Smartphone in der Tasche und alle „kritischen“ Haushaltsgeräte wie der Herd werden abgeschaltet. Locative ist nicht ganz so flexibel, hierüber definiert ihr konkrete Aktionen, solltet ihr einen zuvor festgelegten Bereich betreten oder verlassen. Wie dies funktioniert, zeigt euch das folgende Video:

Den komplett kostenlosen Service könnt ihr nach wie vor ausprobieren, indem ihr euch als Beta-Tester bewerben.

(Quelle: Pressemitteilung Conrad Electronics, Aufmacher: pexels.com)