Im Praxistest: Cubot Note S – viel Smartphone für wenig Kohle

Werbung

Wer sein Smartphone nicht nur zum Telefonieren, sondern auch zum Lesen und Internetsurfen benutzt, wird früher oder später feststellen, dass sich ein größeres Display durchaus bezahlt machen kann. Unschön wird es allerdings, wenn das bisschen mehr Komfort zur Folge hat, fortan mit einem Backstein in der Hemdentasche rumlaufen zu müssen. Dass ein günstiges Gerät trotz eines großen Screens und einer Mittelklasse-Hardware kein schwerer, hässlicher Klotz sein muss, möchte das Cubot Note S beweisen. Wir haben den 5,5 Zoller, der bei diversen Onlinehändlern mit etwas Glück schon ab etwa 69 Euro (bei Versand aus Europa) zu haben ist, einem Praxistest unterzogen.

Design und Verarbeitung

Auf dem Redaktionstisch liegt das schwarze Modell des Cubot Note S, dessen abnehmbare Kunststoffrückseite gummiert ist und somit nicht allzu leicht aus der Hand rutscht. Die Gummierung erweist sich allerdings – zumindest beim neuen Handy – als ziemlicher Staubmagnet, so dass man öfter mal drüber wischen muss, wenn es sauber aussehen soll. Die Rückseite der weißen und goldfarbenen Note S Modelle verfügt über keine solche Gummierung. Unter dem Backcover befindet sich der 4150 mAh starke Li-Ion Akku, der erfreulicherweise wechselbar ist.

In die Rückseite sind Öffnungen für die Hauptkamera nebst LED-Blitz eingelassen. Weiter unten ist ein Lochgitter über dem Medienlautsprecher eingestanzt. Der Lautsprecher gibt Sounds laut und relativ voll wieder, reicht klanglich aber nicht an speziell auf die Musikwiedergabe ausgerichtete Smarphones heran. Wer seine MP3-Sammlung also wirklich genießen möchte, sollte zu einem guten Headset greifen.

Cubot Note S rechte Seite (Bild: N-Droid.de)

Rund um das Device zieht sich ein Metallrahmen, der beim schwarzen Modell silber- und beim weißen und goldenen Modell goldfarben ist und recht edel wirkt. Die Front wird vom 5,5 Zoll großen Display bestimmt, dessen Ränder in 2.5D Arc Optik abgerundet sind. Über dem Screen befinden sich die üblichen Sensoren, die Linse der Frontkamera sowie die Höreröffnung. Eine Notification-LED wurde leider nicht verbaut.

Cubot Note S wechselbarer Akku (Bild: N-Droid.de)

Die Sensortasten unter dem Display sind nicht beleuchtet, deren silberne Symbole für die Menü-, Homescreen- und Zurückfunktion reflektieren allerdings, so dass man sie auch im Halbdunkel noch gut wiederfinden kann. Auf der rechten Geräteseite findet man eine Lautstärke-Wipptaste sowie den Ein-/Ausschalter, die beide über einen sehr guten Druckpunkt verfügen. Der MicroUSB-Steckplatz sowie der 3,5 Millimeter Audioanschluss sitzen auf der Oberkante des Note S.

Cubot Note S Gewicht (Bild: N-Droid.de)

Dank abgerundeter Kanten liegt das Cubot Note S sehr angenehm in der Hand und fühlt sich nicht nach einem Gerät an, das 77,2 x 152,3 x 8,8 Millimeter groß ist. Inklusive Akku brachte das Note S bei uns 186 Gramm auf die Waage. Insgesamt erstaunt die gute Verarbeitung angesichts des sehr günstigen Preises: Spaltmaße sind sehr gering gehalten, nichts knarzt oder knackt, und das verbaute Glas, Metall und Kunststoff wirkt ganz und gar nicht billig.

Zubehör

Unser Testmodell wurde in einem sehr stabilen weißen Karton geliefert. Mit von der Partie waren der Akku, ein USB-Datenkabel mit passendem Netzteil, ein transparentes Softcover sowie eine Kurzanleitung.

Cubot Note S Zubehör (Bild: N-Droid.de)