Urbi: Diese Fahr-App schont Umwelt und Geldbeutel

Werbung

Mobil sein – und das, obwohl ihr kein Auto euer Eigen nennt? Im Urlaub mal schnell einen Wagen mieten, ohne endlos lang im Netz nach einem günstigen Anbieter zu suchen? Urbi macht beides möglich – und könnte eine grandiose Idee vorantreiben.

Urbi ist kein brandneues Startup. Hinter dem neuen Namen verbirgt sich das einstmalige Batsharing, das 2014 startete. Nach der Übernahme durch lastminute.com wurde die App aber gehörig aufgebohrt, die Benutzerführung angepasst, an der Performance geschraubt und logischerweise besitzt lastminute.com als Branchenschwergewicht auch eine wesentlich bessere Verhandlungsposition, um neue Carsharing-Anbieter ins Boot zu holen, als dies ein kleines Startup könnte.

15.000 Nutzer verzeichnet Urbi derzeit, was im Car-Sharing-Segment eine echte Hausnummer ist. Kein Wunder, denn in allen größeren Städten Deutschlands, immerhin elf Städten Italiens, Wien, Kopenhagen, Amsterdam, Stockholm oder Madrid ist der Vermittlerservice verfügbar. Die hohe Akzeptanz verdankt die App auch der Tatsache, dass Urbi selbst keine Fahrzeugflotte anbietet, stattdessen aber die Fahrzeuge anderer Anbieter wie Car2go, Drivenow, Multicity oder der Privat-Taxi-Dienst Uber vermittelt.

So nutzt ihr die App

Urbi zu nutzen, ist simpel. Ihr ladet euch zunächst die App fürs Smartphone oder Tablet. Einmal gestartet, entfaltet sich sofort eine Karte, auf der ihr eure Stadt (oder das bevorzugte Reiseziel heraussucht) und dort übersichtlich die verfügbaren Fahrzeuge angezeigt – prima: Per Standortbestimmung und ein Radar seht ihr, welche Wagen sich in unmittelbarer Nähe befinden. All das in Echtzeit, denn nichts wäre ärgerlicher, als dass das soeben noch angezeigte Vehikel bereits seine Parkbucht verlassen hat.

Der Übersicht halber werden die verfügbaren Fahrzeuge in Icons zusammengefasst. Zoomt ihr in die Karte hinein, lösen sich diese Icons auf und geben den Blick auf den genauen Standort frei. Ein Tipp auf eines der Fahrzeuge zeigt euch, welches Fabrikat euch erwartet – in der Regel sind die Kompaktwagen à la BMW 1er, Smart oder Citroën C-Zero. Neben dem genauen Standort und dem Nummernschild des Mietflitzers findet ihr Informationen zum Lade- oder Füllstand des Fahrzeugs, die Antriebsart, Anzahl der Sitze und ob es sich um einen Automatik- oder Handschaltwagen handelt.

Um in das Fahrzeug einsteigen zu können, benötigt ihr noch eine Registrierung beim Service eurer Wahl. Die Logindaten gebt ihr bequem über die App ein oder nehmt den Umweg über eine Website, wie es etwa bei Multicity für Berlin der Fall ist.

Abseits der Autovermittlung könnt ihr über Urbi Fahrräder des Call-A-Bike-Programms anmieten, um eine entspannte Städtetour zu genießen und gar nach freien WLAN-Hotspots von Kabel Deutschland suchen. Die Anzeigen für Verkehr, freie Parkplätze und Tankstellen, Buchungskosten und Kostenvergleiche runden das App-Paket ab.

Neues Konzept mit Potential

Die Idee hinter Urbi könnte ein Konzept vorantreiben, das etwas stagniert. „Shared Mobility“ ist dabei, nachhaltig die Auffassung innerstädtischer Mobilität umzuwälzen. Wieso noch ein Auto kaufen, wenn ihr eines mieten und teilen könnt? Wieso all die teuren Versicherungen abschließen, wenn sich hier Geld sparen lässt? Und wieso sich im Urlaub an einen Vermieter binden, wenn ein Hop-On-Hop-Off wesentlich flexibler ist und spontane Trips zu Sehenswürdigkeiten erlaubt? Urbi setzt neue Impulse und wird euch als App zum Teilzeit-Auto ein unverzichtbarer Helfer sein.

Urbi könnt ihr hier im Google Play Store für Android-Geräte downloaden.

Außerdem erschien die App auch für iOS-Geräte und die Apple Watchdie entsprechende Version für Apple-Geräte könnt ihr über iTunes beziehen.