LG: Prototyp des flexiblen Displays auf der CES 2016 vorgestellt

Erste Innovation der CES 2016? LG stellt auf der Messe ein flexibles Display vor, welches auch im laufenden Betrieb verbogen werden kann. Stellt sich die Frage: Wozu?

Machbarkeitsstudie - und Vorbote neuer Displays? LGs flexibles Panel lässt staunen. (Bild: LG)
Machbarkeitsstudie – und Vorbote neuer Displays? LGs flexibles Panel lässt staunen. (Bild: LG)

Die älteren Semester erinnern sich womöglich an erste Zukunftsaussichten mit OLEDs: Nicht nur flache Displays sollte die damals noch nagelneue Technologie ermöglichen, auch flexible Bildschirme, die gefaltet, gerollt oder geknickt werden können. Gut, die Bildschirme sind tatsächlich sehr, sehr flach geworden und weniger als einen Millimeter dünn. Aber bieg- oder rollbar oder gar zum Falten? Weiterhin Utopie.

Bis jetzt. LG präsentiert nach zwei gebogenen Displays in Smartphones einen Bildschirm, der aus solch dünnen und flexiblen Folien besteht, dass die Anzeige tatsächlich gebogen und gerollt werden kann. Die Neuerung? All das ist auch im laufenden Betrieb möglich. Das auf der CES 2016 vorgestellte Panel mit 18 Zoll Diagonale ist jedoch nur ein Prototyp und weit von der Serienreife entfernt. Was LG damit möchte? Eine gute Frage, welche die Koreaner selbst wohl noch nicht einmal beantworten können.

Vorerst bleibt es eine Machbarkeitsstudie und wir werden dieses Jahr noch kein Gerät mit einem solchen Bildschirm sehen. Die interne Roadmap des Konzerns hingegen verrät, dass im nächsten Jahr testweise erste Geräte mit dem flexiblen OLED ausgeliefert werden sollen. Ob das dann Monitore, Fernseher oder eben Smartphones und Tablets betrifft, ist recht unklar.

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