Archos: Vier neue Smartphones für Preisbewusste

Noch vor der Konsumentenmesse CES 2016 in Los Angeles hat Archos zwei neue Gerätereihen vorgestellt. Eine mit edler Verarbeitung, eine für Schnäppchenjäger.

Archos 40 Power und 50 Power – Billig-Smartphones für Minimal-Anwender

Das 40 Power (links) und 50 Power (rechts) sollen preisbewusste Kunden ansprechen. (Bild: Archos)
Das 40 Power (links) und 50 Power (rechts) sollen preisbewusste Kunden ansprechen. (Bild: Archos)

Mit dem 40 Power für 49,99 € dringt Archos in ein Segment vor, das derzeit eine Renaissance erlebt: Vier-Zöller. Diese sind aufgrund der preiswerten Komponenten oft konkurrenzlos billig und erfreuen sich auch deshalb großer Beliebtheit. Erwarten dürft ihr zu diesem Preis keine Highend-Technik, stattdessen erwarten euch ein Display mit 800 x 400 Pixeln Auflösung, einem unbekannten Quad-Core-Prozessor mit 1,2 GHz Taktung und schmalen 512 MB Arbeitsspeicher bei 8 GB verbautem Festspeicher. Der 1.900 mAh kleine Akku reicht für die verbauten Komponenten locker aus, eine rückseitige Kamera mit 5 MP Auflösung und die Selfie-Knipse mit zwei Megapixeln komplettieren das Paket.

Für siebzig Euro mehr – also 129,99 € – könnt ihr das Archos 50 Power erwerben. Dieses bietet ein fünf Zoll großes Display mit 1.280 mal 720 Pixeln Auflösung, eine MediaTek MTK6735-Prozessoreinheit, welcher 2 GB Arbeitsspeicher und 16 GB interner Festspeicher zur Seite stehen – letzterer kann mit microSD-Karten erweitert werden. Ein 4.000 mAh starker Akku ist selbst in der Oberklasse eine Seltenheit und sollte das 50 Power für viele, viele Stunden mit Strom versorgen können, ehe es dann an die Steckdose gehangen werden muss. Die Rückseite-Kamera löst mit 13 MP aus.

Die Power-Geräte kommen im Mai in den Handel.

Archos Cobalt – wertigere Verarbeitung zum kleinen Preis

Edles Design - brauchbare Technik: Archos' Cobalt-Reihe. (Bild: Archos)
Edles Design – brauchbare Technik: Archos‘ Cobalt-Reihe. (Bild: Archos)

Die neue Baureihe Cobalt soll vor allem die am Design interessierten Nutzer ansprechen. Das 50 Cobalt punktet deshalb mit 2,5D-Glas über dem fünf Zoll großen Display mit einer Auflösung von 1.280 mal 720 Bildschirmpunkten. Befeuert wird das Gerät von einer MediaTek MT3535P-Prozessoreinheit, die auf einen Gigabyte Arbeitsspeicher und 8 GB internen Speicher (erweiterbar via microSD-Karte) zurückgreifen kann. Zwei Kameras (Rückseite: 8 MP; Vorderseite: 2 MP) und der 2.000 mAh starke Akku runden das Paket ab – für 99 Euro ein durchaus gutes Telefon.

Das etwas gehobenere 55 Cobalt Plus für 149 € hingegen punktet mit einem stärkeren Prozessor (MediaTek MT6735P), doppeltem Arbeitsspeicher (2 GB) und 16 GB internem Speicher (auch hier erweiterbar via microSD-Karte). Der größere Akku mit 2.700 mAh Kapazität und die höher aufgelöste Rückseitenkamera (13 MP) sind fraglos gute Verbesserungen.

Die Cobalt-Baureihe erscheint im April in Europa.

Alle vier Geräte kommen mit einem Dual-SIM-Schlitten und vorinstalliertem Android 5.1 daher – ob ein Update auf Android 6.0 (Marshmallow) erfolgt, ist unbekannt.