Nextbit bringt Smartphone mit „unendlichem“ Speicherplatz

Mit Nextbit tritt ein neuer Hersteller ins Smartphone-Rampenlicht. Das Startup ist allerdings nicht mehr sonderlich grün hinter den Ohren: ehemalige Mitarbeiter HTCs und Googles stecken hinter dem jungen Unternehmen. Am 1. September wird das erste Smartphone, ein High-End-Gerät, das angeblich mit „unendlichem“ Speicherplatz aufwarten soll, offiziell vorgestellt.

Am 1. September, kurz vor der IFA 2015 in Berlin, will das noch junge Startup Nextbit sein erstes Smartphone vorstellen. Im vergangenem Jahr arbeitete das Unternehmen rund um die beiden ehemalige Android-Entwickler Tom Moss und Mike Chan, sowie dem für das One M7 und One M8 mitverantwortlichem HTC-Designer Scott Croyle, an der Entwicklung von Cloud Software. Hand in Hand mit dem namhaften Partnerunternehmen Cyanogen Inc. soll nun endlich auch das erste Smartphone auf den Markt kommen – das Gerät mit Flaggschiff-Qualitäten soll sich deutlich von denen anderer Hersteller abheben. Finanziert wird das junge Unternehmen übrigens über das Google-Ventures-Programm.

Wird das Startup den Smartphone-Markt revolutionieren? (Bild: Facebook/Nextbit Systems)
Wird das junge Startup den Smartphone-Markt revolutionieren? (Bild: Facebook/Nextbit Systems)

Entgegen der bisherigen Design-Linie Scott Croyles, soll das noch namenlose Smartphone kein Metallgehäuse verpasst bekommen. Stattdessen spricht der Nextbit-CEO Tom Moss davon, man beabsichtige bei der Wahl des Gehäusematerials „etwas  Neues“ auszuprobieren. Ob damit eventuell eine besondere Liquidmetal-Verschalung, ähnlich dem kürzlich vorgestelltem Turing Phone, gemeint sein könnte oder doch auf einen eher konventionellen Kunststoff zurückgegriffen wird, ist bislang noch unklar. Eine weitere Neuheit: das Smartphone soll sich mit der Zeit an die Gewohnheiten des Nutzers anpassen und selbständig verbessern – nachfolgende Erweiterungen am Betriebssystem sollen die eigenständige Optimierung ermöglichen. Scheinbar unbegrenzter Cloud-Speicher soll das schier unendliche Ablegen persönlicher Daten ermöglichen. Sogar Apps sollen in den Internetspeicher ausgelagert werden können. Mit weiteren Informationen zum technischen Setup hält sich das junge Unternehmen bislang bedeckt.

Preislich wird sich das Nextbit Smartphone an anderen aktuellen Spitzengeräten, wie dem OnePlus 2 oder dem Moto X Style, orientieren – die UVP dürfte zwischen 300 und 400 US-Dollar liegen. Unklar ist bislang allerdings, welches Betriebssystem auf dem Device Einzug halten wird – Android oder Cyanogen OS. Zudem ist fraglich, ob und wie das Gerät ohne anliegende Highspeed-Internetverbindung funktionieren wird.

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